Kommunale Wohnungsmarktbeobachtung

Nach Abschluss eines Modellversuchs zur kommunalen Wohnungsmarktbeobachtung hat sich ab 1.1.2002 das Forum Kommunale Wohnungsmarktbeobachtung als dauerhaftes Netzwerk von inzwischen 30 Städten in Nordrhein-Westfalen gegründet.

Ziel ist der Erfahrungsaustausch zur laufenden kommunalen Wohnungsmarktbeobachtung und die Diskussion und Weiterentwicklung von Methoden und Verfahren, insbesondere im Hinblick auf die unterschiedlichen Nutzergruppen (z.B. Verwaltung und Wohnungswirtschaft) und deren Bedarfe (Monitoring, Evaluierung von Zielen, Strategien, Maßnahmen, Marketing).

Regionale Wohnungsmarktbeobachtung

Eingebunden in den seit 2003 bestehenden Kooperationsverbund „Städteregion Ruhr 2030“ haben die 11 kreisfreien Städte Duisburg, Oberhausen, Mülheim an der Ruhr, Bottrop, Essen, Gelsenkirchen, Herne, Bochum, Hagen, Dortmund und Hamm im Jahr 2007 den Aufbau einer regionalen Wohnungsmarktbeobachtung beschlossen.

Das Ergebnis dieser gemeinsamen Arbeit, unterstützt durch die Wohnungsmarktbeobachtung der NRW.BANK, kann im Ersten Regionalen Wohnungsmarktbericht (Frühjahr 2009) nachgelesen werden.

Bei der Erstellung des Zweiten Regionalen Wohnungsmarktberichts (Frühjahr 2012) wurden auch die umliegenden Kreise Wesel, Recklinghausen, Unna sowie der Ennepe-Ruhr-Kreis eingebunden.
Ab diesem Zeitpunkt war die Gebietskulisse mit dem Verbandsgebiet des Regionalverbands Ruhr (RVR) identisch. Neben der Wohnungsmarktbeobachtung der NRW.BANK waren auch die unter dem Titel „Wohnen im Revier“ (WIR) zusammen-geschlossenen kommunal(nah)en Wohnungsunternehmen und der RVR beteiligt.

Der Dritte Regionale Wohnungsmarktbericht wurde im Oktober 2015 präsentiert. Damit hat sich diese Berichterstellung in der Region etabliert.

Ab diesem Zeitpunkt übernahm der RVR die Federführung für die Erstellung der Regionalen Wohnungsmarktberichte von der Stadt Dortmund.

Im Rahmen einer Fachtagung des Planernetzwerks wurden zwei interessante aktuelle Veröffentlichungen am 23.11.2018 in der Volkshochschule einem breiten Fachpublikum vorgestellt und in zwei lebhaften Podiumsdiskussionen erörtert:

• der Vierte Regionale Wohnungsmarktbericht und

• die Regionale Wohnungsnachfrageanalyse 2040

Veranstalter der Fachtagung waren der Regionalverband Ruhr sowie die Arbeitsgruppe Wohnungsmarkt Ruhr, die sich aus Vertretern der elf kreisfreien Städte und der vier Kreise der Metropole Ruhr zusammensetzt.

Der Vierte Regionale Wohnungsmarktbericht enthält in der inzwischen bewährten Form eine Sammlung wohnungsmarktrelevanter Daten und deren Analyse.

Die vom Institut empirica im Auftrag der AG Wohnungsmarkt Ruhr erstellte Regionale Nachfrageanalyse identifiziert aktuelle Wohnungsmarkttrends und zeigt Handlungsempfehlungen auf, um Wohnquartiere auch zukünftig den Wohnwünschen verschiedener Zielgruppen entsprechend attraktiv zu gestalten.

Näheres kann unter dem Download bzw. auf der Seite der Städteregion- Ruhr- 2030 nachgelesen werden.

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