essen.de > Rathaus > Europa in Essen > Was ist die EU?

Transatlantische Handels- und
Investitionspartnerschaft (TTIP)

Flyer: Papier mit Aufschrift "Geheimakte TTIP"

TTIP - Fluch oder Segen?

Screenshot aus dem TTIP-Video

Wissenswertes

Täglich werden zwischen Europa und den USA Waren und Dienstleistungen im Wert von zwei Mrd. Euro gehandelt. Durch TTIP würde mit rund 800 Mio. Verbraucherinnen und Verbrauchern der weltgrößte Wirtschaftsraum entstehen. Durch den Wegfall von Zöllen und Handelshemmnissen, wie technische Standards und Zulassungsvorschriften, soll TTIP mehr Wachstum und neue Jobs schaffen.

Seit Juli 2013 verhandelte die EU mit den USA unter der Präsidentschaft von Barack Obama über eine Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft (in Englisch: Transatlantic Trade and Investment Partnership - TTIP). Nach der Wahl des neuen US-Präsidenten Donald Trump Ende 2016 ist derzeit unklar, ob die Verhandlungen weiter geführt werden.

Unbegründete Angst oder berechtigte Kritik?

Seit Beginn der Verhandlungen um TTIP steht dieses - besonders in Deutschland - stark in der Kritik. Gerüchte und Spekulationen kursieren mangels Transparenz und ausreichender Informationen. Das berühmte Chlorhühnchen ist bereits zu einer Art Symbol für die Angst der Deutschen vor dem europäisch-amerikanischen Freihandelsabkommen geworden. In Funk und Fernsehen wird immer wieder vor dem Chlorhühnchen gewarnt, das still und leise den Weg in die Kühlregale deutscher Supermärkte finden würde.

Transparenz und Fakten

Oft beruhen die Argumente nicht auf Fakten, sondern auf Annahmen und wiederkehrenden Mythen. Die Bedenken vieler Bürgerinnen und Bürger wollte die Handelskommissarin Cecila Malmström mit dem Versuch beseitigen, für mehr Offenheit und Transparenz bei den Verhandlungen zu sorgen. Das Verhandlungsmandat und viele Positionspapiere wurden daher durch die EU-Kommission veröffentlicht.