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Essener Konsens: Voßgätters Mühle

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Ziegelgebäude Voßgätters Mühle

Die sanierte Voßgätters Mühle.

VoßgättersMühle mit Teich davor

Die Voßgätters Mühle mit Teichbiotop.

Natur- und Jugendzentrum des NAJU in der historischen Voßgätters Mühle

Kindergärten und Schulklassen sind regelmäßig zu Gast in der Voßgätters Mühle am Borbecker Möllhoven. Führungen, Exkursionen, besondere Naturerlebnisse und Lerneinheiten stehen dort auf dem Programm. Auch die Kinder- und Jugendgruppen der NAJU Essen e.V. nutzen die Räume der ehemaligen Wassermühle für ihre Gruppenarbeit und Treffen.
Biotopschutz, Aufbau und Pflege von Streuobstwiesen, die wertvollen Lebensraum für Siebenschläfer und Fledermäuse sowie verschiedene Vogelarten bieten, sind Schwerpunkttehmen der jungen Naturschützer im Alter von sechs bis 27 Jahren.
Die historische Mühle ist seit 30 Jahren Sitz der Naturschutzjugend Essen e.V.

Vor dem Abriss gerettet

Seit Juli 2013 weist eine Plakette das Gebäude als ein Projekt des "Essener Konsens" aus - damit wurde ein sichtbarer Schlusspunkt unter die umfangreichen Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen am Borbecker Möllhoven gesetzt.
Eine veraltete Heizungsanlage, Fenster und Elektroinstallationen, sanierungsbedürftige Sanitäranlagen und die Insatallation einer Wäredämmung, um die schlechte Energiebilanz zu vebessern, - die Liste der notwendigen Maßnahmen war lang. Im Innen- und Außenbereich musste kräftig Hand angelegt werden, um das Gebäude nutzungstechnisch auf den heute aktuellen Stand zu bringen.
Alleine hätte der Träger, der die Mühle vor der Sanierung kaufte, und die Stadt Essen das niemals stemmen können. Dank der Konsens-Partner konnte der Abriss der historischen Mühle verhindert und deren weitere Nutzung als Natur- und Jugendzentrum gesichert werden.

Beschäftigung, Qualifizierung und Integration von Langzeitarbeitslosen

Während der laufenden Arbeiten waren täglich bis zu acht Teilnehmer eines Arbeitsmarktprojektes über die Arbeit & Bildung Essen GmbH (ABEG) in Borbeck beschäftigt und haben am Möllhoven rund 3.500 Arbeitsstunden in das Programm eingebracht. Die Investitionskosten betrugen knapp 500.000 Euro. Mit der Allbau AG, dem Amt für Immobilienwirtschaft und der Stadtwerke AG konnten weitere wichtige Kooperationspartner gewonnen werden.

 
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