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Förderung von Menschen mit Behinderung

Eine Hand treibt das Rad eines Rollstuhls an
Leitmotiv für Kampagne "Essen. Inklusive. Arbeit"

Die Kampagne für Essen. Inklusive. Arbeit überzeugt mit aufmerksamkeitsstarken Bildmotiven.

Um die Einstellung von Menschen mit Behinderung zu unterstützen, gibt es eine ganze Reihe von Fördermöglichkeiten.

Eingliederungszuschuss für behinderte und schwerbehinderte Menschen

Für die Einstellung behinderter und schwerbehinderter Menschen kann ein Eingliederungszuschuss (EGZ) je nach Art und Schwere der Behinderung in erweitertem Umfang gewährt werden.

Probebeschäftigung

Unter bestimmten Voraussetzungen können Arbeitgebern die Kosten für eine befristete Probebeschäftigung behinderter, schwerbehinderter und ihnen gleichgestellter Menschen bis zu einer Dauer von drei Monaten vollständig erstattet werden.

Essen.Inklusive.Arbeit

Das Projekt Essen.Inklusive.Arbeit befasst sich mit der Beratung und Vermittlung von schwerbehinderten Menschen, in Kombination von drei Handlungsfeldern:

1. Kompetenzen der schwerbehinderten Menschen sichtbar machen

2. Das Unterstützungsnetzwerk sichtbar machen

3. Erfolge sichtbar machen

Alle drei Handlungsfelder werden zu einem Projekt verknüpft. Das Franz Sales Haus berät und vermittelt schwerbehinderte Menschen und akquiriert in Absprache mit JobCenter und Agentur für Arbeit Essen zusätzliche leidensgerechte Arbeitsplätze. Der Betreuungsschlüssel garantiert dabei eine außergewöhnlich individuelle Ausgestaltung des Integrationsweges.

Um das vorhandene Unterstützungsnetzwerk besser zu verzahnen, wurde im Rahmen des Projekts eine Digitale Landkarte kreiert. Diese verschafft einen hilfreichen Überblick.

In einer Kommunikationskampagne motivieren die drei Projektpartner JobCenter Essen, Agentur für Arbeit Essen und Franz Sales Haus Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber für die Einstellung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit Behinderungen. "Hauptdarsteller" der Aktion sind keine professionellen Models, sondern echte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit Behinderung, die durch das Projekt bereits erfolgreich in Arbeit vermittelt worden sind.

NRW-Sonderprogramm "aktion5"

Gefördert wird die Eingliederung besonders betroffener gleichgestellter oder schwerbehinderter Menschen auf den allgemeinen Arbeitsmarkt:

  • Beschäftigte aus Werkstätten für behinderte Menschen, die eine sozialversicherungspflichtige Tätigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt anstreben
  • Jugendliche im Übergang von der Schule auf den allgemeinen Arbeitsmarkt
  • arbeitsuchende schwerbehinderte Menschen mit einer seelischen Erkrankung

Fördervoraussetzung ist die Beantragung der Leistungen innerhalb von drei Monaten nach Beginn des Arbeits- oder Ausbildungsvertrages. (Ausnahme ist hierbei das Integrationsbudget mit einer Frist von bis zu sechs Monaten nach Beginn des Arbeitsvertrages.) Auf die Leistungen von aktion5 gibt es keinen Rechtsanspruch.

Unser Service für Arbeitgeber

Für alle genannten Themen steht der JobService Essen Arbeitgebern als Ansprechpartner und "Lotse" zur Verfügung. Unsere Arbeitsmarktexperten stellen bei Bedarf die Kontakte und Verbindungen zu Institutionen, wie der Agentur für Arbeit, dem Integrationsamt, den Rentenversicherungsträgern oder dem Integrationsfachdienst her.

Und wie kann der Arbeitsplatz für den neuen behinderten Mitarbeiter technisch oder von Seiten der Ausstattung her optimiert werden? - die Mitarbeiter des JobService beraten auch in diesen Fragen gern.