essen.de > Rathaus > Rat

Der Rat der Stadt

Der Rat ist das wichtigste Entscheidungsgremium der Stadt. Es wird für die Dauer von 5 Jahren von den Essener Bürgerinnen und Bürgern gewählt. Vorsitzender und zugleich Chef der Verwaltung ist der Oberbürgermeister, der von den Bürgerinnen und Bürgern ebenfalls für 5 Jahre gewählt wird.

Der Rat der Stadt ist oberstes Verwaltungsorgan der Gemeinde. Er fasst Beschlüsse in allen wichtigen Angelegenheiten der Stadt, die

  • auf Vorschlag der Verwaltung,
  • auf Antrag der Ratsfraktionen
  • auf Empfehlung von Fachausschüssen

in die Tagesordnung aufgenommen wurden.

Grundsätzlich sind die Sitzungen des Rates öffentlich, damit Bürgerinnen und Bürger und natürlich auch die Presse die Debatten im Ratssaal verfolgen können. Nur die wenigen Angelegenheiten, bei denen schutzwürdige Interessen vorliegen, wie z. B. Personal- oder Vertragsangelegenheiten, werden im nicht öffentlichen Teil der Sitzung beraten.

Wenn Sie die kommunalpolitische Tätigkeit interessiert, können Sie sich über Sitzungstermine, Beratungsfolgen und Entscheidungen der Essener Ratsgremien und der Bezirksvertretungen informieren. Nutzen Sie hierfür nebenstehenden Link zum Ratsinformationssystem.

Wahl des Rates

Der Rat der Stadt wird in einer Kombination aus Mehrheits- und Verhältniswahl gewählt. Das Essener Stadtgebiet ist in 41 Kommunalwahlbezirke aufgeteilt. Die Bewerberin / Der Bewerber mit der höchsten Stimmenzahl im Wahlbezirk wird so direkt als Ratsmitglied gewählt (Mehrheitswahl). Die gleiche Anzahl an Ratsmitgliedern kommt über die Reserveliste hinzu - entsprechend den Stimmenanteilen, die in der Gesamtstadt auf die jeweilige Partei entfallen (Verhältniswahl). Insgesamt werden in Essen also 82 Ratsmitglieder gewählt.

Im Jahr 2014 wurden durch Überhang- und Ausgleichsmandate 90 Ratssitze vergeben.

Die Ratsmitglieder üben ihr Mandat ehrenamtlich aus und erhalten dafür eine monatliche Aufwandsentschädigung. Sie führen die Bezeichnung "Ratsfrau" bzw. "Ratsherr".

Wählen, also das aktive Wahlrecht ausüben, können bei den Kommunalwahlen alle, die am Wahltag

  • das 16. Lebensjahr vollendet haben
  • die deutsche Staatsangehörigkeit oder die eines Mitgliedstaates der Europäischen Union besitzen.

Wer für den Rat der Stadt kandidieren will, wird im Regelfall von einer Partei aufgestellt. Bewerberinnen und Bewerber können jedoch auch ohne Parteizugehörigkeit kandidieren.

Sitzverteilung

Grundlage für die Sitzverteilung im Rat der Stadt sind die Ergebnisse der Kommunalwahl.
Weitere Informationen zur Sitzverteilung im Rat