Raderlebnis Route Nord

Die Route Nord ist als eine 13,6 km lange Ringroute von der Innenstadt zum Weltkulturerbe Zollverein vorgesehen, die Schwerpunkte des Wandels im Essener Norden präsentiert und zugleich das Ensemble Zollverein mit der Kokerei von der Innenstadt her für Fußgänger und Radfahrer erschließt.

Die Erweiterungsroute Nord

In Form einer ca. 10 km langen Erweiterungsroute bietet die Route Nord aber auch bergbaugeschichtliche Abstecher an, z.B. zur Halde Schurenbach. Oben auf der 50 m hohen, begrünten Halde erstreckt sich die "Bramme" des Künstlers Richard Serra. In dem Projekt Schurenbachhalde vereinigen sich die IBA-Schwerpunkte Landmarke, Kunst und Geschichte des Ruhrgebietes. Von der Halde Schurenbach sind sowohl andere IBA-Projekte weithin sichtbar als auch große Bereiche des Essener Nordens und angrenzende Teile seiner benachbarten Städte.

Wegeverlauf abseits von Straßen

Die Route Nord verläuft zumeist über vorhandene Wege in Grünanlagen als auch über den Nordsternweg, eine im Bau befindliche neue Radwegetrasse, welche der RVR auf der ca. 5 km langen aufgegebenen Zechenbahntrasse von der Zeche Zollverein bis zur Schurenbachhalde zur Optimierung des Radtouristischen Netzes der Route Industriekultur anlegen wird.

Wegweisung

Die Ausschilderung erfolgt durch Wegweiser des Radwegenetzes NRW mit dem nebenstehenden Logo der Route Nord. Die jeweiligen Stationen werden durch entsprechende Stationsschilder markiert. Die volle Funktionsfähigkeit der Route wird erst mit Fertigstellung der alten Zechenbahntrasse als Radweg ab Mitte Mai 2010 erreicht. Bis dahin stehen Wege und Straßen parallel zum Nordsternweg zur Verfügung.