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Raderlebnis Essen

Fahrradfahrer auf einer Holzbrücke

Raderlebnisrouten

Gruppenfoto von Radtouristen (Foto: Simply Out Tours, Essen)
Radfahren auf der Rheinischen Bahn

Die Rheinische Bahn ist seit 2010 bereits zur Nutzung freigegeben

Radrouten ins Grüne

Essen hat in den letzten Jahren einen beachtlichen Zuwachs an Radwegen durch's Grüne aufzuweisen. Sehr beliebte Trassen führen insbesondere über alte Bahnstrecken, die meist durch den RVR als Rad- und Wanderwege angelegt wurden. Auch an Ruhr und Rhein-Herne-Kanal und neuerdings auch an den Wasserläufen des Emschersystems bieten Radwege Erholung und Freizeitvergnügen abseits des Straßenverkehrs und eignen sich daher besonders für Familien mit Kindern.

Essen.Erfahren

Anlässlich der Kulturhaupstadt 2010 enstanden drei Erlebnisrouten für Radfahrer und Wanderer, die den Besuchern und den Bürgern die vielgestaltigen Gesichter der Stadt vorstellen. Besondere Wegesysteme, zumeist abseits des Straßenverkehrs, verknüpfen in ihrer Führung viele attraktive und markante Sehenswürdigkeiten der Stadt Essen, wie Museen, Parks, Wasserflächen, Aussichtspunkte, prägnante Bauten und Stadtteile. Die Raderlebnisrouten weisen keine besonderen Schwierigkeitsgrade oder Steigungen auf. Mit einer Länge von 10-15 km erfordern sie für den ungeübten Radfahrer einen Zeitbedarf von 3-4 Stunden, der sich durch Pausen, Besuche, Sehenswürdigkeiten und Verweilen in gastronomischen Einrichtungen auch bis zu einem Tag ausdehnen kann

Fahrradfreundlich - in Essen erfahrbar!

Seit der Verleihung der sogenannten "Rostigen Speiche" Anfang der 90er Jahre erlebt Essen eine beachtliche Wandlung zu einer fahrradfreundlichen Stadt. Inzwischen durchzieht ein Netz von ausgeschilderten Radwegen das Stadtgebiet, oftmals durch abgesetzte Radwege oder Radstreifen, Fahrradstraßen oder über Radwege abseits des Straßenverkehrs.

Radwege im Bau

Weitere große Radtrassen befinden sich derzeit im Bau oder in Planung. So hat beispielweise der RVR in einem ersten Bauabschnitt einen etwa 5 km langen Radweg auf der ehemaligen Güterbahntrasse der Rheinischen Bahn von der Universität bis zur Stadtgrenze Mülheim angelegt. Er wurde bereits zur Nutzung freigegeben, wird aber erst im Laufe des Jahres fertig gestellt. Seine Fortsetzung ist bis nach Duisburg in Planung.

In Planung befindet sich auch ein wichtiger Abzweig von der Rheinischen Bahn zum Bahnhof Borbeck. Auch hier wird der RVR die Realisierung übernehmen und den Radweg bis Ende 2012 fertigstellen.

Ein weiterer Radweg auf einer aufgelassen Bahntrasse ist der Nordsternweg vom Welterbe Zollverein bis zum Rhein-Herne-Kanal südlich des Nordsternparks von Gelsenkirchen. Auch dieser Abschnitt wurde den Radfahrern und Wanderern frühzeitig zur Verfügung gestellt. Derzeit erfolgen noch Brückensanierungen.