Breitbandausbau

Schnelles Internet in Essen

Das Ziel der Stadt Essen ist die flächen­deckende, zukunfts­sichere Internet­versorgung für private Haushalte, Unternehmen, Organi­sationen und Institu­tionen. Hierfür begleitet die Stadt Essen den Breitband­ausbau bereits seit dem Jahr 2016. Beiträge zur Ziel­erreichung leisten hierbei sowohl verschie­dene Bundes- und Landes­förder­programme, als auch eigen­wirt­schaftliche Ausbau­initiativen diverser Tele­kommuni­kations­unter­nehmen (TKUs).

Bereits Anfang 2023 konnte die Versorgung in der gesamten Stadt deutlich verbessert werden, da ein Förderprogramm von Bund und Land genutzt wurde. Das Fördervolumen betrug dabei rund 18 Millionen Euro. Der Neu­aus­bau von insgesamt rund 470 Kilometern wurde hierbei von Telekom Deutschland GmbH durchgeführt.

Auch in Zukunft werden viele Lücken geschlossen, da neue Förderprogramme hinzukommen und Telekommunikationsunternehmen den Netzausbau eigenständig und wirtschaftlich vorantreiben. Derzeit werden 14 Gewerbegebiete in Essen ausgebaut. Zehn davon werden von der Telekom Deutschland GmbH und vier von der Epcan GmbH modernisiert. Ziel ist es, den Wirtschaftsstandort Essen mit moderner Versorgungstechnologie zukunftssicher zu machen und langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben.

Geplant wurde gemäß Förder­antrag die Anbindung von insgesamt 859 Adressen mithilfe von 205 km neu gebauten Glasfaser­verbin­dungen.

In 14 Gewerbegebieten wird der Glasfaserausbau vorangetrieben, unterstützt durch ein Sonderprogramm von Bund und Land mit rund 12 Millionen Euro für den Ausbau von Gigabitanschlüssen. Nach der aktuellen Planung sollen alle Arbeiten bis Ende des dritten Quartals 2025 abgeschlossen sein.

Mit Fertig­stellung stehen den ange­schlos­senen Unternehmen damit für das Herunter- und Hochladen von Daten Bandbreiten von 1.000 Mbit/s zur Verfügung.

Essener Privat­haushalte profitieren insbeson­dere durch die derzeitig hohe Markt­dynamik im Bereich des eigenwirtschaftlichen Breitband­ausbaus. Ausdrück­lich begrüßt wird städtischer­seits das hohe Markten­gagement der TKUs als Beitrag zur Her­stellung eines modernen und zukunfts­sicheren Gesamt­netzes für Essen.

Für weitere Fragen und Informationen stehen unsere FAQ und die Gigabit­koordi­nation der Stadt Essen zur Verfügung.

Glasfaseran­schlüsse: Auswir­kun­gen der ruhrfibre-Insolvenz zum 30. September

Die Insolvenz der ruhrfibre hat nun auch Aus­wir­kun­gen auf Kun­din­nen*Kun­den, die bereits einen Glas­faser­vertrag über das ruhrfibre-Netz ab­ge­schlossen haben. Nach Angaben von Vodafone und ruhrfibre endet die vertragliche Zusam­men­arbeit zum 30. September 2026. Damit entfällt die tech­nische Grundlage für die Bereit­stellung der bisherigen Vodafone-Glas­faser­an­schlüsse. Kundinnen und Kunden, deren Glas­faser­an­schluss bereits aktiviert ist und die ihren Vertrag nutzen, werden nach Angaben von Vodafone derzeit über die bevor­stehen­de Ab­schal­tung und alternative Anschluss­möglich­keiten infor­miert.

Der bestehende Netz­betrieb läuft bis dahin grund­sätzlich weiter. Von der Ab­schaltung betroffen sind nach ak­tuellem Stand rund 270 bereits aktivierte Vodafone-Glas­faser­an­schlüsse in den Stadt­teilen Stadt­wald, Relling­hau­sen, Werden, Fisch­laken und Heidhausen. Auch Kundinnen*Kunden, deren Glas­faser­an­schluss bislang noch nicht aktiviert wurde, werden von Vodafone kontak­tiert. Die bereits verlegte Infra­struktur und bestehende Grund­stücks­nutzungs­verträge bleiben grund­sätzlich bestehen. Der weitere Ausbau ist derzeit pausiert. Im laufen­den In­sol­venz­ver­fahren wird nach Angaben von ruhrfibre nach einer Lösung und neuen In­vesto­rin­nen*Investo­ren gesucht.

Häufig gestellte Fragen