Strategische Stabsstelle kommunale Kriminalprävention und urbane Sicherheit

Das Thema "Sicherheit" hat in den vergangenen Jahren durch verschiedenste Faktoren (unter anderem politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklungen sowie eine fortschreitende Digitalisierung) auf allen staatlichen Ebenen stark an Bedeutung gewonnen. Hierbei ist der Themenkomplex „Sicherheit" durchaus sehr weit zu fassen und geht von der klassischen polizeilichen und ordnungsbehördlichen Sicherheitsdefinition über urbane Sicherheit, Wirtschaftsschutz bis zur IT-Sicherheit.

Die statistischen Daten zeigen, dass sich die Stadt Essen in Sicherheitsfragen auf einem guten Weg befindet und die repressiven Ansätze Wirkung zeigen. Noch wichtiger ist jedoch, Straftaten vorzubeugen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt von Grund auf zu stärken. Um der Kriminalität und Unsicherheitsgefühlen im Stadtgebiet wirksam und ganzheitlich begegnen zu können, bedarf es vielfältiger Expertise und diverser Ansätze. Neben der Sichtbarkeit von Ordnungskräften gehören dazu stadtplanerische und sozialpädagogische Konzepte, durch die Orte, an denen typischerweise kriminelle Delikte verübt werden, gar nicht erst entstehen. Aber auch die schnelle und zielgerichtete Reaktion auf neue Kriminalitätsphänome und gesellschaftliche Entwicklungen mindert die subjektive Unsicherheit und stärkt das demokratische Zusammenleben. Dabei versteht sich kommunale Kriminalprävention als Querschnittsaufgabe, die weit über den öffentlichen Raum hinausreicht und unterschiedliche soziale, gesellschaftliche und strukturelle Aspekte von Sicherheit und Zusammenleben miteinander verbindet.

Im Jahr 2021 wurde die Strategische Stabsstelle Kriminalprävention und Sicherheit im Geschäftsbereichsbüro Recht, öffentliche Sicherheit und Ordnung geschaffen. 2026 wurde sie als Strategische Stabsstelle kommunale Kriminalprävention und urbane Sicherheit selbstständig und untersteht direkt dem Geschäftsbereichsvorstand Recht, öffentliche Sicherheit und Ordnung.

Das Team

Stephanie Schmuck

Leiterin
Strategische Stabsstelle

Telefon: +49 201 88-88310
E-Mail

Dr. Ina Hennen

Projektreferentin
Strategische Stabsstelle

Telefon: +49 201 88-88311
E-Mail

Saskia Sunten

Geschäftsstelle
Kriminalpräventiver Rat Essen

Telefon: +49 201 88-88312
E-Mail

Die Strategische Stabsstelle ...

  • verantwortet die strategische Ausrichtung und Weiterentwicklung der kommunalen Kommunalprävention zur Urban Safety Governance in Essen,
  • wirkt als zentrale Impulsgeberin für eine moderne, integrierte Sicherheitsgovernance,
  • versteht sich als Forum des Informierens, Diskutierens und Reflektierens bestehender und neuer Kriminalitätsphänomene,
  • verankert die Kommunale Kriminalprävention fest im Verwaltungshandeln,
  • stärkt eine evidenzbasierte und wirksame Präventionspraxis,
  • bündelt Wissen und Strategien,
  • vernetzt Akteurinnen und Akteure innerhalb und außerhalb der Verwaltungsstrukturen im Bereich Kriminalprävention

und stellt somit ein Kompetenzzentrum für Fragen der Kommunalen Kriminalprävention und urbanen Sicherheit in Essen dar.

Zu ihren Aufgaben zählen demnach insbesondere:

  • die Entwicklung, Steuerung und kontinuierliche Fortschreibung einer gesamtstädtischen Strategie für kommunale Kriminalprävention und urbane Sicherheit,
  • die Analyse sicherheitsrelevanter Entwicklungen und die Erstellung von Lageberichten,
  • die Initiierung und Leitung ressortübergreifender Projekte,
  • der Aufbau einer integrierten Sicherheitsgovernance,
  • die Leitung und Koordination von Gremien mit kriminalpräventiven Bezügen,
  • die Sicherstellung einer abgestimmten, faktenbasierten Kommunikation zwischen Verwaltung, Politik und Öffentlichkeit,
  • die fachliche Beratung von Rat, Ausschüssen und Bezirksvertretungen in sicherheitsstrategischen Fragen,
  • die Repräsentation der Stadt zu Themen der kommunalen Kriminalprävention und urbanen Sicherheit in landes- und bundesweiten Gremien und Fachnetzwerken,
  • der Aufbau und die Pflege eines Netzwerks aus Verwaltung, SIcherheitsbehörden, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft,
  • die Sicherstellung eines kontinuierlichen Wissenstransfers zwischen Praxis, Forschung und Politik,
  • die Durchführung von Tagungen und Fachveranstlatungen zu kriminalpräventiven Themen sowie
  • die Überprüfung von Förderprogrammen mit Sicherheits- und Präventionsbezug und die Antragsstellung für nationale und internationale Förderaufrufe für interdiszipliäre und interkommunale Projekte.
Kontakt
Telefon: +49 201 88-88310
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