Die Mitarbeiterinnen der Strategischen Stabsstelle kommunale Kriminalprävention und urbane Sicherheit beteiligen sich an zahlreichen Fort- und Weiterbildungsformaten, wissenschaftlichen Konferenzen und Fachtagungen sowie Transferveranstaltungen mit Bezug zu kommunaler Kriminalprävention und urbaner Sicherheit.
Bei den Fachtagen der Suchtkooperation NRW (08/2024 und 06/2025) wurden Herausforderungen und Lösungsansätze im Zusammenhang mit Drogenkonsum im öffentlichen Raum diskutiert. Der "Fachtag zur Begegnung mit psychisch kranken Menschen im öffentlichen Raum" der Psychiatriekoordination des Gesundheitsamtes Essen (11/2024) legte den Fokus auf den Umgang von Behörden und Helfenden mit den Betroffenen.
Der 6. Berliner Kongress wehrhafte Demokratie (05/2024) beschäftigte sich schwerpunktmäßig mit dem gesellschaftlichen Diskurs über Sicherheit und Zusammenhalt. In Foren und Werkstätten wurden u.a. Cybercrime, Extremismus und Radikalisierung sowie organisierte Kriminalität thematisiert.
Im Rahmen der Abschlussveranstaltung zum Forschungsprojekt "Digitalisierung & Nachbarschaft " der EBZ Business School (09/2024) debattierten die Teilnehmenden, welche Auswirkungen soziale Medien auf den Zusammenhalt in Nachbarschaften ausüben.
Beim Seminar "Sichere Städte - Marginalisierte Gruppen und öffentlicher Raum" des Deutschen Instituts für Urbanistik (difu) und DEFUS (05/2025) standen wissenschaftliche Erkenntnisse zum Thema Marginalisierung und Unsicherheitswahrnehmungen marginalisierter Gruppen im Zentrum. Darüber hinaus wurden planerische, sozial- und ordnungspolitische Lösungen diskutiert sowie der interkommunale Austausch zu Best-Practices und eine Exkursion in Berlin umgesetzt.
Der 30. Deutsche Präventionstag 2025 in Augsburg (06/2025) stand unter dem Leitmotto "Prävention und gesellschaftlicher Frieden". Dort wurden u.a. Vorträge und Diskussionen zu den Themen Jugendgewalt, Umgang mit illegalem Graffiti, Quartiersentwicklung in Großwohnsiedlungen sowie Radikalisierungsprävention besucht und das Netzwerk ausgeweitet. Beim 31. Deutschen Präventionstag 2026 in Hannover (Leitmotto "KI in der Prävention") war die Strategische Stabsstelle zudem mit gleich zwei eigenen Beiträgen vertreten: Stephanie Schmuck referierte zum Projekt "Insight Bergmannsfeld - Städtebauliche Kriminalprävention in der Großwohnsiedlung" und Dr. Ina Hennen stellte ihre Arbeit zum Thema "Kommunale Ordnungsdienste zwischen Prävention und Repression" vor.
Darüber hinaus lehrt Stephanie Schmuck seit 2023 an der Deutschen Hochschule der Polizei zum Thema "Interdisziplinäre Kriminalprävention aus kommunaler Perspektive". Dr. Ina Hennen ergänzte 2026 durch einen Input zur Rolle kommunaler Ordnungsdienste in der kommunalen Kriminalprävention im Rahmen eines Fortbildungsseminars.