"Die Neue Rechte und die 68er Bewegung" im Donnerstagsgespräch mit Thomas Wagner

Am Donnerstag, 1. Februar, um 19 Uhr im Seminarraum der Alten Synagoge. Der Eintritt ist frei.

25.01.2018

Wer sind die Neuen Rechten? Thomas Wagner gibt im Donnerstagsgespräch in der Alten Synagoge eine hochbrisante Innenansicht.

Mit dem Aufkommen der AfD droht die Neue Rechte breite bürgerliche Schichten zu erfassen. Wer sind ihre Ideengeber, und worin haben sie ihre Wurzeln?

Thomas Wagner stellt erstmalig heraus, wie wichtig "1968" für das rechte Lager war, weil es einen Bruch in der Geschichte des radikalrechten politischen Spektrums markiert, der bis heute nachwirkt. Das zeigen unter anderem die Gespräche, die Wagner mit den Protagonisten und Beobachtern der Szene geführt hat, darunter Götz Kubitschek, Ellen Kositza, Martin Sellner, der inzwischen verstorbene Henning Eichberg, Alain de Benoist, Falk Richter und Frank Böckelmann. Wagners Buch liefert eine spannende Übersicht über die Kräfte und Strömungen der Neuen Rechten und ihre Ursprünge.

Nur wer begreift, wie die Akteure wirklich denken, ist in der Lage, angemessen auf ihre Provokationen zu reagieren. Fest steht: »1968« ist nicht nur die Geburtsstunde einer neuen Linken jenseits der Sozialdemokratie, sondern auch die einer Neuen Rechten. Dieses Buch erzählt, wie es dazu gekommen ist. (Aufbau Verlag)

Über den Referenten:

Thomas Wagner, geboren in Rheinberg, studierte in Köln Soziologie und war 2013-2015 Literaturredakteur der Jungen Welt. Er arbeitet als freier Autor für die ZEIT, die Süddeutsche Zeitung, die Neue Zürcher Zeitung, die Wochenzeitung WoZ (Zürich) und andere und beschäftigt sich seit längerem mit dem Phänomen der Neuen Rechten in Deutschland.

Literatur: Thomas Wagner, Die Angstmacher. 1968 und die Neuen Rechten, 352 Seiten, Aufbau Verlag: Berlin 2017, 978-3-351-03686-7.

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