"Das beste aller möglichen Leben" "Das beste aller möglichen Leben" (Foto: Thilo Beu)

Jeder Tag im Leben ist kostbar

Letzte Aufführung von Noah Haidles "Das beste aller möglichen Leben" am 8. Februar in der Casa des Schauspiel Essen. Karten kosten 11 Euro.

05.02.2018

Von der Wiege bis zur Bahre – ein ganzes Leben in nur zwei Stunden. Das ist die absurde Grundsituation in Noah Haidles "Das beste aller möglichen Leben". Am Donnerstag, dem 8. Februar wird diese pechschwarze Komödie ab 19 Uhr zum vorerst letzten Mal in der Casa des Schauspiel Essen zu erleben sein.

In seinem packenden Drei-Personen-Stück stellt der amerikanische Autor die einfachste und zugleich abgründigste aller Fragen: Wie sollen wir die Zeit nutzen, die uns jeden einzelnen Tag auf der Welt gegeben ist?

Der Eintritt kostet im Rahmen der Rabatt-Aktion "Volle Hütte" 11 Euro. Karten und weitere Informationen gibt es im TicketCenter unter der Telefonnummer: 81 22200, oder online unter www.schauspiel-essen.de.

Zur Handlung

Die Geschichte beginnt um fünf Uhr morgens, als East und Naomi auf der Türschwelle ihrer Wohnung einen augenscheinlich frisch geborenen Säugling finden. Im Körbchen neben dem Jungen liegt ein Zettel: "Liebe Leute. Bitte zieht dieses Baby als euer eigenes groß. Ich bringe nicht genug Liebe dafür auf. Nennt es, wie ihr wollt. Es wurde vor einer Dreiviertelstunde geboren. Danke und einen schönen Tag." Und damit fangen die Merkwürdigkeiten erst an, denn innerhalb weniger Minuten lernt der Kleine tanzen, dann sprechen, wächst in Windeseile und keine Stunde später trinkt er raue Mengen Kaffee, raucht Kette und sinniert über die conditio humana. Keine leichte Aufgabe für die plötzlichen Eltern, dem auf eigenen Wunsch hin Christopher genannten Knaben die Geheimnisse der Welt und des menschlichen Lebens zu vermitteln.

Für die Inszenierung und das Bühnenbild zeichnet Regisseur Thomas Krupa verantwortlich. Es spielen Stefan Diekmann, Stefan Migge und Stephanie Schönfeld. Kostüme unter Leitung von Johanna Denzel, Dramaturgie unter Leitung von Florian Heller.

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