Wie mobil ist Essen?

Stadt befragt ab Ende September zufällig ausgewählte Essener Haushalte

14.09.2018

Fahren die Essenerinnen und Essener täglich mit dem Auto zum Einkaufen oder nehmen sie lieber das Fahrrad? Benutzen sie den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) auf ihren Arbeitswegen oder gehen sie zu Fuß zum Büro? Die vorliegenden Daten der Stadt Essen, welche Personengruppen täglich welches Verkehrsmittel aus welchem Grund benutzen, sollen auf den neuesten Stand gebracht werden.

Aktuelle Kenntnisse über das Mobilitätsverhalten der Bürger sind eine wichtige Grundlage für die Entwicklung und Überprüfung nachhaltiger Verkehrs- und Mobilitätskonzepte. Deshalb möchte die Stadt Essen ihre Bürgerinnen und Bürger um Auskunft darüber bitten, welche Wege sie mit welchem Verkehrsmittel zurücklegen. Die Erhebung soll Erkenntnisse über das aktuelle Verkehrsverhalten der Essenerinnen und Essener ermöglichen und Entwicklungen sowohl seit der letzten Mobilitätsbefragung 2011 als auch in der langfristigen Zeitreihe seit 1989, der ersten Erhebung dieser Art in Essen, aufzeigen.

Ende September und Anfang Oktober werden insgesamt 27.000 zufällig ausgewählte Haushalte die Befragungsunterlagen zugestellt bekommen. Die Beantwortung der Fragebögen ist selbstverständlich freiwillig und anonym. Sie kann wahlweise per Post, online oder telefonisch erfolgen.

Die Stadt hofft auf eine ebenso große Teilnahmebereitschaft wie bei der letzten Mobilitätsbefragung im Jahr 2011, bei der die Auskünfte von über 4.000 Haushalten und 8.000 Personen ausgewertet werden konnten.

In den Fragebögen werden Standardfragen zum Verkehrsverhalten an bestimmten Stichtagen gestellt, wie sie bundesweit von renommierten Institutionen verwendet werden. Das ermöglicht den Vergleich mit anderen Städten und sichert die Vergleichbarkeit mit überregionalen statistischen Erhebungen. Unter der Überschrift MOBILITÄT IN DEUTSCHLAND (MiD) fand zum Beispiel im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) im letzten und vorletzten Jahr eine bundesweite Befragung von rund 140.000 Haushalten in ähnlicher Weise statt.

Eine Stadt mit Lebensqualität zeichnet sich auch durch gute Bedingungen für die Nahmobilität aus. Deshalb nehmen Rad- und Fußverkehr einen wichtigen Stellenwert im Fragebogen ein. Es werden aber auch Meinungen zu den Themen Autoverkehr und ÖPNV abgefragt: Was ist gut? Wo wird Verbesserungsbedarf gesehen?

Durchgeführt und ausgewertet wird die Befragung von der Planungsgesellschaft "Büro StadtVerkehr" aus Hilden. Die Ergebnisse sollen im ersten Quartal 2019 vorliegen und werden dann zeitnah vorgestellt.

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