Internationaler Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie: Regenbogenfahne vor dem Rathaus gehisst

17.05.2024

Anlässlich des Internationalen Tages gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie (IDAHOBIT) wurde am heutigen Freitag (17.05.) die Regenbogenfahne vor dem Essener Rathaus gehisst. Menschen weltweit erinnern an diesem Tag daran, dass am 17. Mai 1990 Homosexualität aus dem Diagnoseschlüssel ICD-10 der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gestrichen wurde. Vor dem Hissen der Fahne hatte Oberbürgermeister Thomas Kufen zu einem Empfang in die 22. Etage des Essener Rathauses eingeladen.

"Der 17. Mai des Jahres 1990 markiert einen wichtigen Schritt hin zu mehr Akzeptanz und Toleranz, da an diesem Tag Homosexualität aus dem Diagnoseschlüssel WHO gestrichen wurde – am Ziel sind wir aber längst noch nicht", so das Stadtoberhaupt. "Auch heute noch werden homosexuelle, bisexuelle, inter*, trans* und queere Personen in 69 Staaten strafrechtlich verfolgt und in elf Ländern sind sie sogar von der Todesstrafe bedroht. Daher ist es wichtig, gesellschaftspolitische Signale gegen Diskriminierung und Stigmatisierung von Homosexualität und Transgeschlechtlichkeit zu setzen und ständig, nicht nur am heutigen IDAHOBIT, gegen LSBTIQ*-feindliche Diskriminierung und Gewalt einzutreten."

Im Rahmen des Empfangs wurde anschließend das aktualisierte Handlungskonzept "Geschlechtliche und sexuelle Vielfalt" vorgestellt, welches in der Aprilsitzung des Essener Rates beschlossen wurde. Es handelt sich dabei um die bereits dritte Fassung des Handlungskonzeptes, welches in Essen erstmals 1999 als das bundesweit erste verabschiedet wurde. "Bei der vor kurzem verabschiedeten Aktualisierung stand insbesondere die Ergänzung von Handlungsansätzen, die sich auf Trans*- und Intermenschen in Essen beziehen. Mein herzlicher Dank gilt allen, die an er Erarbeitung dieses wichtigen Werkes beteiligt war", so Thomas Kufen.

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