Die Stadt Essen hat ein neues digitales Hitzeportal auf www.essen.de eingerichtet. Darüber wurde der Ausschuss für Umwelt, Klima- und Verbraucherschutz in seiner heutigen (03.02.) Sitzung in Kenntnis gesetzt.
Was bietet das "HitzePortal"?
Mit dem "HitzePortal" informiert die Stadtverwaltung rund um das Thema Hitze und hitzebedingte Gesundheitsrisiken. Das HitzePortal bündelt übersichtlich und verständlich wichtige Informationen rund um die Themen Hitze- und UV-Schutz.
Das neue Angebot ist ab sofort über www.essen.de/hitzeportal erreichbar und wird kontinuierlich erweitert und aktualisiert.
Welche Informationen sind dort aktuell zu finden?
Zu den abrufbaren Informationen zählen unter anderem:
Ergänzt wird das Angebot durch Informationsmaterialien zum Thema Hitze, die sich explizit an Einrichtungen des Gesundheitswesens, Kitas und Schulen, soziale Hilfseinrichtungen, Sportvereine und Unternehmen richten.
Warum ist das "HitzePortal" nötig?
"Mit dem HitzePortal reagieren wir auf die wachsenden Herausforderungen des Klimawandels hier vor Ort und bieten unseren Bürger*innen leicht zugängliche Informationen um sich optimal zu schützen und gut vorbereitet zu sein“, erklärt Simone Raskob, Geschäftsbereichsvorständin für Umwelt, Verkehr und Sport der Stadt Essen. "Denn früh gerüstet zu sein bedeutet, im Ernstfall schneller handeln zu können und die eigenen Gesundheitsrisiken wirksam zu reduzieren." Dies gilt nicht nur für Risikogruppen wie ältere Menschen, Schwangere, Menschen mit Vorerkrankungen, Menschen, die im Freien arbeiten oder Sport treiben oder Menschen, die von Wohnungs- oder Obdachlosigkeit betroffen sind. "Extreme Hitze stellt für uns alle eine Gesundheitsgefahr dar", betont Sonja Eisenmann, Fachbereichsleitung des Umweltamtes der Stadt Essen.
Sind noch weitere Maßnahmen zum Thema Hitze geplant?
Derzeit arbeitet die Stadtverwaltung an der Erstellung eines eigenen Hitzeaktionsplans und engagiert sich gemeinsam mit anderen Kommunen im Projekt HAP.Regio, welches die kommunale Hitzeaktionsplanung in der Emscherregion fördern und durch gemeinsame Arbeitshilfen erleichtern soll.
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