Gehweg im Kellerbergwäldchen bleibt aus Sicherheitsgründen weiterhin gesperrt

Sicherungsmaßnahmen geplant

10.03.2026

Der Ausschuss für Umwelt, Klima- und Verbraucherschutz hat in seiner heutigen Sitzung (10.03.) den Bau der Felshangsicherungsmaßnahme Kellerwald beschlossen. Der Rat der Stadt Essen wird voraussichtlich in seiner Sitzung am 25. März über die Bereitstellung der erforderlichen Mittel für die Baumaßnahme entscheiden. Die Kosten für die Maßnahmen betragen rund 372.000 Euro.

Gefährdung durch Stein- und Blockschläge

Entlang des Gehwegs im Kellerbergwäldchen im Stadtteil Essen-Werden verläuft eine bis zu sieben Meter hohe, teils steile Böschung mit Felsaufschlüssen und mehreren Stützmauern. In der Vergangenheit kam es dort wiederholt zu Stein- und Blockschlägen bis auf den Gehweg. Aus Gründen der Verkehrssicherheit wurden mehrere Abschnitte gesperrt. Ein geotechnisches Gutachten bestätigt erhebliche Gefährdungen. Der anstehende Tonschiefer ist aufgrund ungünstiger Trennflächen und Verwitterung instabil. Zudem weisen mehrere Stützmauern deutliche bauliche Mängel wie Risse, Fehlstellen und Teileinstürze auf. Dadurch erhöht sich das Risiko weiterer Gesteinsabgänge.

Diese Sicherungsmaßnahmen sind geplant

Zur Reduzierung der Gefährdungen empfiehlt das Gutachten abschnittsweise Sicherungsmaßnahmen. Vorgesehen ist insbesondere die Übernetzung gefährdeter Fels- und Stützmauerbereiche mit hochfestem Stahldrahtgeflecht, das mittels Mikropfählen rückverankert wird. In besonders exponierten Bereichen wird ergänzend die Errichtung eines Schutzwalls oder alternativ einer doppelten Schutzplanke empfohlen. Für einen stark geschädigten Stützmauerabschnitt mit dahinterliegendem Hohlraum wird ein vollständiger Rückbau angeraten. Vor Beginn der Sicherungsarbeiten sind Vegetationsrückschnitte sowie Beräumungsarbeiten erforderlich, um die Wirksamkeit der Maßnahmen sicherzustellen.

Die aktuell gesperrten Gehwegabschnitte können erst nach Umsetzung und Abnahme der Sicherungsarbeiten wieder freigegeben werden.

Weitere Informationen finden Interessierte in der Vorlage 0325/2026/6 .

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