Am Sonntag, 8. März, öffneten das Haus der Essener Geschichte und das Stadtarchiv Essen anlässlich des bundesweiten Tags der Archive ihre Türen für Besucher*innen. Der Aktionstag findet alle zwei Jahre statt und bot auch in diesem Jahr Einblicke in die Arbeit des Archivs sowie in bedeutende Kapitel der Essener Stadtgeschichte.
In diesem Jahr fiel der Aktionstag auf den Internationaler Frauentag. Daher stand das Haus der Essener Geschichte zugleich als FrauenOrt besonders im Fokus. Dort wirkte einst die jüdische Lehrerin Nelli Neumann, an deren Leben heute ein Stolperstein am Ernst-Schmidt-Platz erinnert.
Oberbürgermeister Thomas Kufen würdigte die Bedeutung der Einrichtungen und das Engagement der Beteiligten: "Die Arbeit unseres Stadtarchivs und der zahlreichen Essener Geschichtsinitiativen ist von unschätzbarem Wert. Sie bewahren die Geschichte unserer Stadt, machen sie für die Menschen zugänglich und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur kulturellen Bildung und zur Stärkung unserer Demokratie."
Der Oberbürgermeister dankte insbesondere den engagierten Geschichtsinitiativen sowie den Mitarbeiterinnen*Mitarbeitern des Archivs, die mit ihrer Arbeit dazu beitragen, die Erinnerungskultur in Essen lebendig zu halten.
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