Die Sportschule NRW in Essen, bestehend aus dem Helmholtz-Gymnasium und der Elsa-Brändström-Realschule, gehört zu einem landesweiten Verbund von derzeit 18 NRW-Sportschulen. Zur Erweiterung der notwendigen Sportinfrastruktur wurden eine Zweifach-Sporthalle sowie ein Kraft- und Athletiktrainingsraum errichtet. Heute (16.03.) wurde mit der Einweihung der fertiggestellten Sportanlagen ein weiterer Meilenstein für den Leistungssport in Essen gesetzt. Neben Oberbürgermeister Thomas Kufen nahm auch NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst an der Einweihung teil.
Oberbürgermeister Thomas Kufen: "Es freut mich sehr, dass wir hiermit weitere gute Voraussetzungen schaffen, um Spitzensport und qualifizierte Schulbildung zu vereinen und zugleich einen wichtigen Beitrag zur Olympiabewerbung 'KölnRheinRuhr' leisten. Essen zählt mit den hier beheimateten Bundesstützpunkten für Kanu, Rudern und Schwimmen zu den erfolgreichsten deutschen Hochleistungszentren im Sport. Dieser Erfolg beruht auch darauf, dass wir bei unseren jungen Talenten die Anforderungen in Schule, Ausbildung, Studium oder Beruf mit einer spitzensportlichen Karriere in Einklang bringen: Hier sind die Schulstandorte Helmholtz-Gymnasium und Elsa-Brändström-Realschule seit Jahrzehnten ein zentraler und verlässlicher Aktivposten in der schulischen Förderung dieser Talente."
Ministerpräsident Hendrik Wüst: "Nordrhein-Westfalen ist Sportland Nummer 1. Damit das so bleibt, schaffen wir weiter die richtigen Voraussetzungen für die Zukunft. Unser Ziel ist es, jungen Nachwuchssportlerinnen und Nachwuchssportlern die bestmöglichen Bedingungen zu bieten. Orte wie die NRW-Sportschule in Essen zeigen, wie wir erfolgreiche Talentförderung und Spitzensport zusammendenken und ermöglichen. Mit hochmodernen Trainingsbedingungen sichern wir die optimale sportliche Entwicklung unserer Talente und fördern gezielt die Top-Athletinnen und Athleten von morgen. Der Sport ist der Landesregierung ein zentrales Anliegen. Deswegen hat Nordrhein-Westfalen jetzt das größte Investitionsprogramm für den Sport in der Geschichte des Landes aufgelegt. Ab diesem Jahr werden insgesamt rund eine Milliarde Euro für den Sport in Nordrhein-Westfalen zur Verfügung gestellt: für die Modernisierung, die Sanierung und den Neubau von Sportstätten und Schwimmbädern. Damit schaffen wir auch die besten Voraussetzungen für unsere Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele in Nordrhein-Westfalen."
Planung und Umsetzung durch die Grundstücksverwaltung Stadt Essen
Der Rat der Stadt Essen hatte im August 2020 den Bau und Baubeginn der Doppelturnhalle sowie des Kraftraums der Sportschule NRW beschlossen. Die Stadt Essen beauftragte daraufhin die Grundstücksverwaltung Stadt Essen (GVE), Tochtergesellschaft der Immobilien Management Essen GmbH (IME), mit der Planung und Errichtung der Doppelturnhalle auf dem Grundstück des Maria-Wächtler-Gymnasiums und eines Kraft- und Athletikraums auf dem Grundstück des Helmholtz-Gymnasiums – unter Beachtung eines bestimmten Kostenrahmens, Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Der GVE oblag dabei im Auftrag der Stadt Essen das komplette Projektmanagement - von den ersten Planungs- und Entwurfsvarianten mit Prüfung und Abstimmung von gesetzlichen und technischen Regelungen sowie den Vorgaben der NRW-Staatskanzlei zu den Vorgaben der Förderfähigkeit bis zur Schlüsselübergabe an die Stadt Essen.
Investitionen in den Nachwuchs- und Spitzensport
Mit der Anerkennung als NRW-Sportschule haben sich für den Sportstandort Essen zusätzliche und wichtige Fördermöglichkeiten eröffnet. Einen besonderen Dank richtete Oberbürgermeister Thomas Kufen daher an den Ministerpräsidenten Hendrik Wüst stellvertretend für die Landesregierung Nordrhein-Westfalen für die Unterstützung dieses Standorts.
Das Land Nordrhein-Westfalen hat die Neubauten am Essener NRW-Sportschulstandort mit Fördermitteln in Höhe von knapp fünf Millionen Euro unterstützt. Gemeinsam mit dem städtischen Anteil wurden damit insgesamt rund elf Millionen Euro in die Infrastruktur für den Leistungssport investiert.
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