In den Essener Stadtteilen Holsterhausen und Katernberg startet eine neue Nachhaltigkeitsbörse. Im Rahmen des Pilotprojekts "Social Urban Emissions Trading Systems" (SUETS) können Engagierte eine Förderung für ihre Projektidee erhalten. Bewerben können sich Bürger*innen, Vereine, Initiativen, Unternehmen, Institutionen sowie weitere Multiplikatorinnen*Multiplikatoren.
Welche Projekte werden gefördert?
Ziel ist es, Projekte zu unterstützen, die die sozial-ökologische Nachhaltigkeit in den beiden Stadtteilen stärken. Gefördert werden Vorhaben aus vier zentralen Bereichen:
Pro Projekt gibt es eine Förderung von bis zu 2.500 Euro. Bei der Nachhaltigkeitsbörse entwickeln Akteurinnen*Akteure gemeinsam Projektideen und setzen diese um. Sie bildet die die zentrale Plattform von "SUETS".
Einzelne Vorhaben und Konzepte können ab sofort online eingereicht werden auf www.essen.de/nachhaltigkeitsboerse.
Einladung zum Stadtteilaustausch
Wer mehr über die Nachhaltigkeitsbörse erfahren möchte, ist herzlich eingeladen zum nächsten SUETS-Stadtteilaustausch in Holsterhausen:
Montag, 23. März 2026
17 bis 19:30 Uhr
Melanchthonkirche der Evangelischen Erlöserkirchengemeinde Holsterhausen
Melanchthonstraße 3, 45147 Essen
Die Veranstaltung informiert über das Förderangebot, den Ablauf der Nachhaltigkeitsbörse und die Möglichkeiten zur Beantragung der Mittel. Die Nachhaltigkeitsbörse wird durch Mittel des Projekts "SUETS" von der VolkswagenStiftung sowie durch Unterstützung der Sparkasse Essen ermöglicht.
Was ist das Projekt "SUETS"?
Das Pilotprojekt "SUETS" wird von der Grüne Hauptstadt Agentur (GHA) der Stadt Essen gemeinsam mit der Hochschule RheinMain als Lead-Partner und dem Wuppertal Institut umgesetzt. Gefördert wird es durch Mittel der VolkswagenStiftung. Ziel ist es, Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit und bürgerschaftliches Engagement auf Quartiersebene zu stärken. Dabei werden Kooperationen und gemeinsames Handeln zwischen den Stadtteilen besonders gefördert.
Das Projekt untersucht durch wissenschaftlich gestützte Methoden bestehende soziale und ökologische Benachteiligungen in zwei Reallaboren: den Stadtteilen Holsterhausen und Katernberg. Ein zentraler Ansatz ist der sozial-ökologische Segregationsindex. Er bildet räumliche Ungleichheiten ab und leistet einen Beitrag zur zukunftsfähigen Stadtentwicklung. Gleichzeitig orientiert sich das Projekt an den Zielen der Essener Nachhaltigkeitsstrategie.
Nach wissenschaftlichen Voruntersuchungen wird im Rahmen des Projekts nun der Verfügungsfonds "Nachhaltigkeitsbörse" eröffnet. Er unterstützt das lokale Engagement in den beiden Stadtteilen.
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