Digitales Verkehrsmanagement COMO: Die ersten Wochen nach dem Testbetrieb

23.03.2026

Ende Februar hat das digitale Verkehrsmanagement COMO (Connected Mobility) an der Ruhrallee in Essen den Testbetrieb verlassen. Das Amt für Straßen und Verkehr zieht erste Bilanz.

Vom 19. Januar bis 28. Februar wurde das Verkehrsmanagementsystem an der Kreuzung am Betriebshof der Ruhrbahn GmbH, wo Ruhrallee, Westfalenstraße und Wuppertaler Straße aufeinandertreffen, ausgiebig getestet. Seit Anfang März ist es nun im regulären Betrieb.

Auch wenn im nördlichen Bereich der Ruhrallee der Testbetrieb durch dort stattfindende Baumaßnahmen nur eingeschränkt möglich war, brachte die Testphase wertvolle Erkenntnisse über neue Signalprogramme und die eingesetzte Technik. Gerade die auf der Ruhrallee vorherrschenden unterschiedlichen Verkehrsbelastungen im Testzeitraum zum Beispiel während der Sperrung der A52 lieferten wichtige Informationen an das Verkehrsmanagement.

Die Verkehrstechnik hat sich während der Testphase deutlich weiterentwickelt, sodass sie bereits jetzt betriebssicher läuft. Dies zeigt sich beispielsweise an den sichtbar geringeren Rückstauungen und den messbar geringeren Reisezeiten auf der Ruhrallee.

Optimierung dauert an

Momentan arbeitet das Amt für Straßen und Verkehr weiter an der Optimierung des Systems. So wird die Ampel Ruhrallee / Westfalenstraße derzeit überprüft, um die Detektion des Verkehrsaufkommens zu verdichten und die momentanen Signalprogramme zu überarbeiten.

An der Ampel Ruhrallee / A52 werden außerdem die Grünzeiten für die Fahrzeuge von der Autobahn in die Ruhrallee bedarfsgerecht verlängert.

Insgesamt wird für die Ruhrallee in Zusammenarbeit mit dem planenden Ingenieurbüro eine optimierte Version der jeweiligen verkehrsabhängigen Steuerungen an allen Ampeln erstellt. Die damit einhergehenden Verbesserungen beinhalten die Beschleunigung des Verkehrsflusses und des ÖPNV sowie eine Optimierung für die Ampelschaltungen der Fußgängerüberwege.

Nach Fertigstellung der neuen Programme werden diese sukzessive in die Systeme übertragen. Dieser Vorgang wird voraussichtlich Ende April abgeschlossen sein. Anfang Mai startet dann der Realbetrieb.

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