Der von der Stadt Essen und beauftragten Gutachtern erstellte Mobilitätsplan für Essen wurde heute (25.03.) vom Rat zur Kenntnis genommen. Gleichzeitig wurde die Verwaltung beauftragt, ein Umsetzungskonzept zu erarbeiten. Konkret soll die Verwaltung einen sogenannten Sustainable Urban Mobility Plan (SUMP) erarbeiten. Grundlage sollen die Mindestanforderungen der Europäischen Kommission an Sustainable Urban Mobility Plans (SUMP) sein. Das fertige Konzept soll dem Rat erneut zur Beratung vorgelegt werden.
Wie ist der Mobilitätsplan bisher entstanden?
Seit 2022 entsteht der Mobilitätsplan in einem mehrstufigen Prozess mit Öffentlichkeitsbeteiligung und einem umfassenden Gutachten. Dieses enthält 57 Maßnahmensteckbriefe mit kurz- bis langfristigen Umsetzungshorizonten. Da nicht alle Maßnahmen parallel realisiert werden können, ist eine Priorisierung vorgesehen.
Welche Ziele verfolgte der Mobilitätsplan?
Ziele sind unter anderem die Erhöhung des Anteils des Umweltverbunds (Rad, Fuß, ÖPNV), die Verbesserung der Lebensqualität, barrierefreie und sozialverträgliche Mobilität sowie die Verringerung von Lärm und Luftschadstoffen.
Welche zusätzlichen Anforderungen ergeben sich durch den SUMP?
Ziel des SUMP sind die Verbesserung der Zugänglichkeit und Entwicklung einer nachhaltigen Mobilität, einschließlich der Förderung des öffentlichen Verkehrs und der geteilten Mobilität. Darüberhinausgehende Planungen, Selbstverpflichtungen oder Zielvorgaben sollen nicht abgeleitet werden, wie beispielsweise eigenständige Zielvorgaben oder Priorisierungen für einzelne Verkehrsträger über die vom Rat beschlossenen.
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