Am heutigen Sonntag, 19. April, hat in Essen der Ratsbürgerentscheid zur Beteiligung an der gemeinsamen Bewerbung der Region KölnRheinRuhr um Olympische und Paralympische Spiele stattgefunden. Die Abstimmung wurde vollständig als Briefabstimmung durchgeführt. Gegenstand des Ratsbürgerentscheids war die Frage, ob sich die Stadt Essen an der gemeinsamen Bewerbung der Region KölnRheinRuhr um Olympische und Paralympische Spiele beteiligen soll, die in den Jahren 2036, 2040 oder 2044 stattfinden könnten.
Nach Auszählung der Stimmen ergibt sich folgendes vorläufiges amtliches Endergebnis:
Insgesamt waren 426.328 Essener*innen abstimmungsberechtigt. Die Abstimmung erfolgte ausschließlich per Briefwahl. Die Auszählung der Stimmen fand zentral in der Messe Essen statt. Das Ergebnis des Ratsbürgerentscheids ist gemäß den gesetzlichen Vorgaben bindend, da das erforderliche Quorum von mindestens 10 Prozent (42.633 Stimmen) erreicht wurde.
Weitere Informationen zum Ratsbürgerentscheid sowie detaillierte Ergebnisse sind unter www.essen.de/wahlen abrufbar.
Zum Hintergrund
Die Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele der Region KölnRheinRuhr setzt auf eine breite demokratische Legitimation durch die Bevölkerung. Als einzige Bewerberregion führt KölnRheinRuhr daher Ratsbürgerentscheide in allen 17 am Konzept beteiligten Kommunen durch. Mehr als vier Millionen Bürger*innen waren aufgefordert, bis zum 19.04.2026 ihre Stimme für Olympische und Paralympische Spiele abzugeben.
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