Das "Forum Integration Essen-West" ist am Dienstag, 14. April, im Mehrgenerationenhaus in Frohnhausen mit einem gelungenen Auftakttreffen gestartet. Die vierteilige Impuls- und Gesprächsreihe hat zum Ziel, Integration als gelebte Praxis im Essener Westen sichtbar, besprechbar und aktiv gestaltbar zu machen. Dabei soll Integration vor allem durch persönliche Begegnungen, offenen Dialog und gemeinsame Erfahrungen gelingen. Entsprechend setzt das Forum auf ein niedrigschwelliges, professionell moderiertes Austauschformat, das persönliche Perspektiven, Alltagswissen und fachliche Expertise miteinander verbindet.
Bei der Auftaktveranstaltung kamen rund 25 Teilnehmende zusammen, darunter Bewohner*innen des Mehrgenerationenhauses, ehrenamtlich Engagierte aus Initiativen und Politik sowie Fachkräfte aus dem Bildungs- und Sozialbereich, um zu netzwerken, gemeinsame Kommunikationsregeln zu entwickeln und sich dem Thema Integration auf interaktive Weise zu nähern.
Wie kann in Zeiten von Polarisierung, Krisen und einem zunehmend angespannten öffentlichen Diskurs ein friedliches Zusammenleben im Stadtteil gelingen? Diesen und weiteren Fragen werden sich die Teilnehmenden im Verlauf der Reihe widmen. Begleitet wird der Prozess von den erfahrenen Moderatorinnen Sandhya Küsters und Angela Siebold.
Organisiert wird das Forum von der Integrationsagentur des Diakoniewerks Essen und der Stabstelle Integration Stadtbezirk III der Sozialen Dienste des Jugendamts Essen. Das nächste Treffen findet am Dienstag, 23. Juni, von 14 bis 17 Uhr im Melanchthon-Gemeindezentrum, Melanchthonstraße 3, statt. Interessierte können sich per E-Mail anmelden unter d.paraskevoudi@diakoniewerk-essen.de.
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