Neues Bienenvolk in der städtischen Kita Kämpenstraße – Kinder erleben Natur hautnah

24.04.2026

In der städtischen Kita Kämpenstraße ist am Dienstag, 21. April, ein neues Bienenvolk eingezogen. Gemeinsam mit einem Imker sowie den Erziehern Marcel Remde und Torsten Dahl wurde das Volk im Biotop auf dem Außengelände der Einrichtung angesiedelt. Auch Kinder aus der Regenbogenfluorit-Gruppe begleiteten aufmerksam die Ankunft und die ersten Schritte der Bienen in ihrem neuen Zuhause.

Erste Einblicke in den Wabenbau und die Bienenwelt

Bereits am ersten Tag konnten die Kinder miterleben, wie die Grundlagen für den Wabenbau geschaffen wurden: Wachsplatten wurden vorbereitet und eingesetzt, um den Bienen optimale Bedingungen für ihre Entwicklung zu bieten. Die pädagogischen Fachkräfte begleiten das Projekt intensiv und bilden sich aktuell regelmäßig im Bereich Bienenhaltung und Imkerei fort. Zudem besteht ein enger Austausch mit dem betreuenden Imker, um eine artgerechte Haltung des Bienenvolkes sicherzustellen.

"Besonders bemerkenswert ist die große Begeisterung der Kinder. Mit viel Neugier und Respekt nähern sie sich den Bienen und lernen dabei den achtsamen Umgang mit den Tieren. Schritt für Schritt erhalten sie Einblicke in das Leben und die Aufgaben eines Bienenvolkes – von der Organisation im Stock bis hin zur späteren Honigproduktion", erklärt Elisabeth Voßenberger, Leiterin der städtischen Kita Kämpenstraße.

Umweltbildung und Verantwortungsbewusstsein im Fokus

Das Projekt knüpft an frühere Erfahrungen an: Im vergangenen Jahr hatte ein erstes Bienenvolk einen Befall mit der Varroa-Milbe nicht überlebt. Dennoch waren die pädagogischen und emotionalen Erfahrungen für die Kinder so wertvoll, dass die Kita sich bewusst für einen Neuanfang entschieden hat – diesmal mit erweitertem Fachwissen und noch engerer fachlicher Begleitung.

Ziel des Projektes ist es, das Umweltbewusstsein der Kinder nachhaltig zu stärken und ihnen die Bedeutung von Natur- und Artenschutz näherzubringen. Gleichzeitig lernen sie, Verantwortung für ihre Umwelt zu übernehmen, entwickeln Respekt gegenüber allen Lebewesen und bauen mögliche Berührungsängste ab. Nicht zuletzt erfahren die Kinder durch ihre aktive Beteiligung ein starkes Gefühl von Selbstwirksamkeit.

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