Die Stadt Essen bewirbt sich gemeinsam in der erweiterten Emscher-Lippe-Region im nördlichen Ruhrgebiet mit den Städten Bottrop, Gelsenkirchen, Herne und Oberhausen sowie dem Kreis Recklinghausen um die "eREGIONALE 2033".
Mit der "eREGIONALE 2033" hat die Landesregierung Nordrhein-Westfalen einen Wettbewerb unter dem Motto "Städte im Wandel als Vorreiter einer neuen Normalität" ausgelobt. Das "e" in "eREGIONALE" steht dabei für Experimentierräume, was eine große Breite an Projekt- und Veranstaltungsformaten zulassen soll. Ziel ist es, Regionen bei der Entwicklung innovativer Lösungen für strukturelle, wirtschaftliche und demografische Herausforderungen zu unterstützen. Interessierte Regionen können ihre Bewerbung bis zum 20. Juli 2026 einreichen.
Im Fokus der Essener Beteiligung stehen insbesondere die Stadtbezirke V und VI im Norden. Gemeinsam mit den Partnerkommunen soll eine strukturell und räumlich zusammenhängende Region entstehen, die den Wandel aktiv gestaltet und neue Zukunftsperspektiven entwickelt.
Leitmotiv "Weniger wird Zukunft"
Das zentrale Leitmotiv der "eREGIONALE 2033" lautet "Weniger wird Zukunft". Schrumpfung und Rückbau sollen dabei nicht als Defizite, sondern als Chancen für neue Entwicklungen verstanden werden. Geplant sind unter anderem sogenannte Experimentierräume, in denen neue Ansätze für Stadtentwicklung, Mobilität, Bildung, Energieversorgung und Innovation erprobt und stärker miteinander verzahnt sowie Leerstände als Zukunftsflächen neu genutzt werden können.
Chancen für Förderung und Zukunftsprojekte
Im Falle eines Zuschlags eröffnet die "eREGIONALE 2033" den beteiligten Kommunen einen priorisierten Zugang zu Fördertöpfen. Auch unter Berücksichtigung des erforderlichen kommunalen Eigenanteils bietet sich damit eine wichtige Gelegenheit, vorhandene Potenziale zu nutzen und nachhaltige Impulse für die weitere Entwicklung der Region zu setzen. Bis zum Präsentations- und Abschlussjahr 2033 könnten dadurch zahlreiche Zukunftsprojekte in der Region umgesetzt werden. Bereits für 2029 ist ein Zwischenpräsentationsjahr vorgesehen.
Mit der Beteiligung an der Bewerbung möchte die Stadt Essen ihren Anspruch verstetigen, den Strukturwandel im Ruhrgebiet aktiv mitzugestalten und neue Impulse insbesondere für den Essener Norden zu setzen.
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