Am heutigen Mittwoch (03.06.) eröffnete Oberbürgermeister Thomas Kufen die Ausstellung "Zukunft Welterbe Zollverein" im Foyer des Essener Rathauses.
Seit 2025 beschäftigt sich das Institut für Städtebau und Europäische Urbanistik der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen mit der Fragestellung, wie sich das Welterbe Zollverein und der Stadtbezirk VI gegenseitig stärken und wirtschaftlich, sozial sowie infrastrukturell enger zusammenwachsen können.
"Am 25. September 2024 hat der Rat der Stadt Essen der Umsetzung des Projekts 'Zukunft Welterbe Zollverein – rein ins Quartier!' zugestimmt. Ab dem Wintersemester 2024/2025 wurde im Rahmen des Projekts erforscht, wie die Entwicklung des Welterbes und des umliegenden Quartiers gemeinsam vorangetrieben werden kann“, erklärt der Oberbürgermeister.
"Das Projektteam, bestehend aus Lehrenden und Studierenden des Instituts, hat konkrete Maßnahmen für einen quartierübergreifenden Austausch erarbeitet. Der Projektraum erstreckt sich über den gesamten Stadtbezirk VI mit den drei Stadtteilen Katernberg, Schonnebeck und Stoppenberg. Das Welterbe Zollverein bildet dabei das Kerngebiet. Unter der Leitung von Professorin Christa Reicher wurden Perspektiven für den Standort Zollverein und den Essener Norden erforscht, diskutiert und in Konzepte überführt.“
Die Ausstellung im Foyer des Essener Rathauses präsentiert nun die Studienarbeiten der Bachelor- und Masterstudierenden der RWTH Aachen aus dem vergangenen Semester. Ihre Entwürfe beschäftigen sich vor allem mit studentischem Wohnen auf dem Gelände einer ehemaligen Gesamtschule und betrachten die Beziehungen zwischen dem Quartier, dem Areal des Welterbes Zollverein und der Folkwang Universität.
Thomas Kufen zeigt sich überzeugt von dem Studienprojekt: "Die Stadt Essen ist Hauptförderin des Projekts. Weitere Kooperationspartner sind die Stiftung Zollverein, die RAG-Stiftung sowie die Wohnungsunternehmen Vonovia SE, Vivawest GmbH und Allbau GmbH. Allen Förderern danke ich ganz herzlich für ihre Unterstützung.“
Die Projekte werden insgesamt 14 Tage lang kostenfrei im Foyer des Rathauses ausgestellt.
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