"Pottdeckel" bringt Gespräche über Ehrenamt in Essener Gastronomien

09.06.2026

Mit der zweiten Edition des "Pottdeckels" setzt die Stadt Essen ihr neues Beteiligungsformat fort, das Bürger*innen direkt im Alltag anspricht. Im gesamten Essener Stadtgebiet laden Bierdeckel in ausgewählten Gastronomiebetrieben diesmal dazu ein, über Ehrenamt, Engagement und Unterstützungsmöglichkeiten ins Gespräch zu kommen.

So funktioniert es

In rund 40 Essener Gastronomiebetrieben werden Bierdeckel ausgelegt, die mit kurzen, prägnanten Fragen zum Nachdenken und Diskutieren anregen. Formulierungen wie "Wo braucht Essen mehr Ehrenamt?" oder "Was würde Euch ein Ehrenamt erleichtern?" sollen Gespräche zwischen Gästen initiieren.

Neben den Fragen gibt es auf den "Pottdeckeln" QR-Codes. Auf der Vorderseite führt ein QR-Code zu einem Faktencheck mit weiterführenden Informationen. Auf der Rückseite gelangen Interessierte auf die städtische Beteiligungsplattform. Dort können sie ihre Meinungen, Eindrücke und Gedanken direkt an die Stadtverwaltung übermitteln, anonym und ohne Registrierung.

Oberbürgermeister Thomas Kufen betont: "Ehrenamt lebt von Menschen, die sich einbringen und Verantwortung übernehmen. Mit dem Pottdeckel schaffen wir einen unkomplizierten Anlass, genau darüber im Alltag ins Gespräch zu kommen."

Mit der neuen Edition greift die Stadt Essen ein Thema auf, das für den gesellschaftlichen Zusammenhalt von besonderer Bedeutung ist. Der "Pottdeckel Ehrenamt" soll Aufmerksamkeit für Engagement im Alltag schaffen, Diskussionen anregen und zugleich auf bestehende Angebote aufmerksam machen, darunter auch die Ehrenamtskarte NRW.

Wie bereits bei der ersten Edition nutzt die Stadt Essen für die Verteilung der neuen "Pottdeckel" das Netzwerk der Privatbrauerei Jacob Stauder GmbH & Co. KG. Die Stadt dankt der Brauerei für ihre Unterstützung.

Weitere Informationen

Der "Pottdeckel Ehrenamt" ist Teil des städtischen Ansatzes, Beteiligung einfach und alltagsnah zu gestalten. Das Format soll Themen dorthin bringen, wo Menschen ohnehin miteinander sprechen, etwa in Kneipen, Cafés und Vereinsheimen. Weitere Informationen zum Thema Ehrenamt in Essen sowie zur Ehrenamtskarte NRW finden Interessierte unter www.essen.de/ehrenamt.

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