Städtisches Krematorium stärkt wohnortnahe Bestattungskultur in Essen

10.07.2026

Das städtische Krematorium Essen setzt ein klares Zeichen für eine moderne, wohnortnahe und würdevolle Bestattungskultur. Seit der Inbetriebnahme des ersten städtischen Krematoriums im Jahr 1937 hat die Feuerbestattung in Essen eine lange Tradition. Bis heute ermöglicht die Stadt Essen ihren Bürgerinnen*Bürgern, die letzte Reise in ihrer Heimat anzutreten – ohne lange Transportwege zu weit entfernten Einrichtungen. Auch Verstorbene aus umliegenden Städten können in Essen eingeäschert werden, da nicht alle Kommunen über eigene Krematorien verfügen. Die örtliche Verbundenheit bleibt dabei ein zentraler Wert.

Als öffentliche Einrichtung arbeitet das Krematorium nicht gewinnorientiert, sondern dem Gemeinwohl verpflichtet. Transparente Leistungen, nachvollziehbare Kosten und ein respektvoller Umgang mit Verstorbenen und Angehörigen stehen im Mittelpunkt. In der schwierigen Zeit des Abschieds bietet das Team des Krematoriums umfassende Unterstützung und sorgt für einen verlässlichen Ablauf der Einäscherung.

Ein besonderer Fokus liegt auf Umwelt- und Klimaschutz. Moderne Filtertechnik, energieeffiziente Betriebsprozesse und eine neue großflächige Photovoltaikanlage auf dem Dach des Gebäudes unterstreichen den nachhaltigen Anspruch der Einrichtung. Sämtliche gesetzlichen Umweltstandards werden konsequent erfüllt.

"Für viele Menschen ist es von großer Bedeutung, ihre Angehörigen nicht aus Essen fortgeben zu müssen", betont Martin Buschman, Leiter der Friedhofsabteilung bei Grün und Gruga. "Das Krematorium am Hellweg ermöglicht einen würdevollen Abschied in einem vertrauten Umfeld. Nach den umfangreichen Sanierungen im Jahr 2024 sind wir sehr stolz, erneut das Prüfsiegel 'Kontrolliertes Krematorium' erhalten zu haben." Die Stadt Essen investiert kontinuierlich in moderne Technik und stärkt damit seit vielen Jahren ein verlässliches Angebot in kommunaler Verantwortung.

Das Krematorium bietet vielfältige Möglichkeiten der individuellen Abschiednahme: Zwei Trauerhallen, ein zeitgemäß gestalteter Abschiedsraum sowie Räume zur Einzelaufbahrung stehen zur Verfügung. Angehörige können auf Wunsch auch bei der Übergabe des Sarges in die Einäscherungsanlage anwesend sein. Ziel ist es, einen respektvollen, persönlichen und transparenten Abschied zu ermöglichen.

Wenn Angehörige von Verstorbenen eine Kremierung in Essen wünschen, können sie direkt ihr Bestattungsunternehmen darauf ansprechen, ihr Wunsch ist dabei maßgeblich.

Für Fragen, individuelle Beratung und weitergehende Informationen stehen das Team des Krematoriums sowie die Bürgerinformation am Parkfriedhof zur Verfügung. Zusätzlich findet jeden ersten Dienstag im Monat eine öffentliche Führung durch das Krematorium statt, die einen vertieften Einblick in die Abläufe der Einäscherung bietet. Eine Anmeldung ist möglich und willkommen. Das Essener Krematorium ist unter der Telefonnummer 0201 88-67640 zu erreichen.

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Das Krematorium am Hellwegfriedhof.
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