Anlässlich des 50. Todestages von Dr. Gustav Heinemann hat Oberbürgermeister Thomas Kufen am Dienstag, 7. Juli, im Namen der Stadt Essen einen Kranz an dessen Grab niedergelegt. Mit der Kranzniederlegung erinnerte die Stadt an den ehemaligen Bundespräsidenten und Essener Oberbürgermeister, der das politische und gesellschaftliche Leben weit über die Stadtgrenzen hinaus geprägt hat. An der Gedenkveranstaltung nahm auch Dr. Peter Heinemann, Sohn von Gustav Heinemann, teil.
"Dr. Gustav Heinemann hat Verantwortung übernommen und seine Überzeugungen konsequent vertreten. Er hat sich für Demokratie, Frieden und den respektvollen Umgang miteinander eingesetzt. Als Oberbürgermeister hat er den Wiederaufbau unserer Stadt mitgeprägt. Sein Wirken und seine Werte sind bis heute ein Vorbild. Deshalb erinnern wir mit großem Respekt an einen bedeutenden Essener, dessen Vermächtnis bis heute fortlebt", sagte Oberbürgermeister Thomas Kufen.
Dr. Gustav Heinemann war von 1946 bis 1949 Oberbürgermeister der Stadt Essen. Von 1969 bis 1974 amtierte er als dritter Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland. Sein Einsatz für Demokratie, Frieden und gesellschaftlichen Zusammenhalt wirkt bis heute nach.
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