NRW-Familienministerin informiert sich über Anti-Gewalt-Konzept der Kita Kapitelwiese

28.07.2026

Besonderen Besuch erhielt die städtische Kita Kapitelwiese am Dienstag (28.07.): NRW-Familienministerin Verena Schäffer informierte sich vor Ort über das entwickelte Anti-Gewalt-Konzept der Einrichtung. Gemeinsam mit Vertreterinnen*Vertretern der Stadt Essen kam Ministerin Schäffer mit den pädagogischen Fachkräften ins Gespräch und erhielt Einblicke in die praktische Umsetzung des Konzepts, das Kinder altersgerecht für einen respektvollen und gewaltfreien Umgang miteinander sensibilisiert. Begrüßt wurde die Ministerin von Jan Flügel, Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses der Stadt Essen, Annabelle Brandes, Geschäftsbereichsvorständin für Personal, Allgemeine Verwaltung und Digitalisierung, Carsten Bluhm, Leiter des Jugendamtes, Uwe Paulukat, Abteilungsleiter im Jugendamt, sowie Birgit Staab, Leiterin der städtischen Kita Kapitelwiese und ihrer Stellvertreterin Dominika Curkovic.

Gewaltprävention beginnt im Kita-Alltag

Das Anti-Gewalt-Konzept der Kita Kapitelwiese ist fest im pädagogischen Alltag verankert. Mit vielfältigen Methoden lernen die Kinder, Gefühle wahrzunehmen und auszudrücken, Konflikte konstruktiv zu lösen, Grenzen zu respektieren und Rücksicht aufeinander zu nehmen. Spielerische Übungen, Gespräche und gemeinsame Aktivitäten stärken die sozialen Kompetenzen und fördern ein wertschätzendes Miteinander. Während ihres Besuchs verschaffte sich die Ministerin einen Eindruck davon, wie die Inhalte im Alltag umgesetzt werden und tauschte sich mit den pädagogischen Fachkräften über ihre Erfahrungen aus.

"Kinder brauchen Orte, an denen sie sich sicher fühlen, Vertrauen entwickeln und lernen, Konflikte friedlich zu lösen. Einen solchen Ort schafft die Kita Kapitelwiese. Das große Engagement vor Ort zeigt, wie Gewaltprävention bereits im frühen Kindesalter gelingen kann. Solche Konzepte leisten einen wichtigen Beitrag zum Kinderschutz und der Wahrung von Kinderrechten und verdienen große Anerkennung", sagte Familienministerin Verena Schäffer.

Wertvolle Impulse für die frühkindliche Bildung

Auch Annabelle Brandes unterstrich die Bedeutung der pädagogischen Arbeit in der Einrichtung. "Unsere Erzieherinnen und Erzieher leisten weit mehr als Betreuung. Sie legen die Grundlage für das soziale Miteinander und vermitteln Kindern wichtige Werte für ihr weiteres Leben. Das Anti-Gewalt-Konzept der Kita Kapitelwiese zeigt mit wie viel Fachlichkeit, Kreativität und Engagement unsere Mitarbeitenden Kinder in ihrer Entwicklung begleiten. Ich freue mich sehr, dass diese Arbeit durch den Besuch der Ministerin eine besondere Wertschätzung erfährt."

Gemeinsam für ein respektvolles Miteinander

Für Kita-Leiterin Birgit Staab war der Besuch eine besondere Wertschätzung für das gesamte Team. "Unser Ziel ist es, jedem Kind zu vermitteln, dass es mit seinen Gefühlen ernst genommen wird und Konflikte ohne Gewalt gelöst werden können. Respekt, Empathie und gegenseitige Anerkennung sind Werte, die wir täglich gemeinsam mit den Kindern leben. Dass Familienministerin Schäffer sich Zeit genommen hat, unser Konzept kennenzulernen, ist eine große Anerkennung für die engagierte Arbeit unseres Teams."

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Reihe stehend (v.l.n.r.): Carsten Bluhm, Leiter Jugendamt der Stadt Essen, Jan Flügel, Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses der Stadt Essen, Dominika Curkovic, stellvertretende Kita-Leitung. – Reihe sitzend (v.ln.r.): Uwe Paulukat, Abteilungsleiter Jugendamt der Stadt Essen, Annabelle Brandes, Geschäftsbereichsvorständin für Personal, Allgemeine Verwaltung und Digitalisierung, NRW-Familienministerin Verena Schäffer, Birgit Staab, Leiterin der städtischen Kita Kapitelwiese.
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