Die Stadt Essen lädt zur Bürgerbeteiligung an der Wüstenhöferstraße in Altendorf ein. Auf der Wiesenfläche an der Wüstenhöferstraße / Ecke Altendorfer Straße soll eine neue Pumptrack-Anlage entstehen – die erste öffentliche Anlage in der Stadt. Am Mittwoch, 23. September, können Interessierte auf der Fläche ihre Ideen für die zukünftige Bewegungs- und Sportanlage und die Gestaltung der Fläche einbringen. Von 10 bis 17 Uhr ist das Team der Stadt vor Ort.
Die Bürgerbeteiligung wird gemeinsam von der Stabsstelle Bürgerbeteiligung und Ehrenamt und Grün und Gruga durchgeführt. Unterstützt wird die Veranstaltung vom Stadtteilbüro "treffpunkt Altendorf", dem Quartiersmanagement in Bochold und der Stadtteilmoderation Borbeck-Mitte (ISSAB).
Wer kann teilnehmen?
Willkommen sind alle Interessierten ab acht Jahre. Sie können alleine kommen, zu zweit oder im ganzen Team. Empfohlen sind maximal sechs Teilnehmende pro Team. Eine Anmeldung ist empfehlenswert, eine spontane Teilnahme ist aber genauso möglich, solange Kapazitäten frei sind.
Wie funktioniert die Anmeldung?
Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Interessierte unter www.essen.de/pumptrack_anmeldung . Fragen beantworten Andrea Wilbertz per Mail an andrea.wilbertz@engagiert.essen.de, telefonisch unter 0201 88-88820, und Frederick Sandach, per Mail an frederick.sandach@engagiert.essen.de, telefonisch unter 0201 88-88823, der Stabsstelle Bürgerbeteiligung und Ehrenamt.
Was ist ein Pumptrack?
Ein Pumptrack ist eine Rundstrecke mit Wellen und Kurven, die mit dem Rad, dem Roller oder anderen geeigneten Fahrzeugen durchfahren werden kann. Durch den Track geht es ohne zu treten, allein durch das rhythmische Be- und Entlasten des Körpers, das sogenannte "Pumpen". Je nach Charakter der Strecke können auch Sprünge für spektakuläre Aktionen sorgen.
Worum geht es konkret bei der Bürgerbeteiligung?
Ziel der Bürgerbeteiligung ist die Planung eines Pumptracks. Vor allem geht es um den Charakter der Rundstrecke und die Gestaltung der Gesamtfläche. Unterschiedliche Aufgaben geben den Teilnehmenden Informationen und Anregungen, die für den Charakter eines Pumptracks von Bedeutung sind: Zum Beispiel die Anzahl der Wellen, die Art der Kurven oder der Schattenwurf auf der Strecke durch Bäume und Himmelsrichtung. Darüber hinaus geht es um die Gestaltung der Gesamtfläche: wo können Aufenthaltsbereiche sein, kann ich die Fläche und den Track auch barrierefrei erreichen, was macht eine gute Aufenthaltsqualität aus, wie bleibt die Anlage sauber und vieles mehr.
An verschiedenen Arbeitsstationen wird auf diese Weise vermittelt, wie die Planung funktioniert. Die Teilnehmenden testen einzelne Elemente eines Pumptracks und bauen ihre eigene Strecke als Modell. Zudem entwickeln sie Ideen für ergänzende Angebote und platzieren ihre Vorschläge auf einem maßstabsgetreuen Lageplan. Ein begrenztes Punkte-Budget macht die Abwägung zwischen Wünschen und realisierbaren Lösungen deutlich. Die Ergebnisse werden gesammelt und fließen in die weitere Planung ein.
Zum Hintergrund
Bürgerbeteiligung in Essen folgt der Leitidee "Aus den Köpfen in die Stadt". In der Beteiligung entstehen Ideen und Maßnahmen, die später in der Stadt sichtbar werden. Die Stabsstelle Bürgerbeteiligung und Ehrenamt gestaltet die Beteiligungsformate projektbezogen und versteht sie zugleich als Bildungsprozess. Das Projekt liegt beim Fachbereich Grün und Gruga, die spätere Planung der Pumptrack-Anlage übernimmt das Planungsbüro RadQuartier. Weitere Informationen finden Interessiert auf www.essen.de/bürgerbeteiligung-in-essen.
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