Freibadsanierung "Bad und Sport Oststadt": Aktueller Stand zu Fördermitteln

16.10.2026

Die Freibadsanierung "Bad und Sport Oststadt" wurde für eine Förderung in Höhe von rund 2,5 Millionen Euro aus dem Bundesförderprogramm "Sanierung kommunaler Sportstätten" (SKS) ausgewählt. In einem nächsten Schritt werden die Sport- und Bäderbetriebe Essen (SBE) in Zusammenarbeit mit der Grundstücksverwaltung Stadt Essen (GVE) die erforderlichen Unterlagen für die weitere Beantragung und Bewilligung der Fördermittel zusammenstellen.

2025 hatte der Rat der Stadt Essen beschlossen, sowohl mit diesem Projekt als auch mit der Sanierung der Freizeitsportanlage Schillerwiese am Bundesförderprogramm teilzunehmen. Wie bereits im April 2026 bekannt wurde, wurde auch die Sanierung der Sportanlage Schillerwiese für eine Förderung in Höhe von 2,7 Millionen Euro ausgewählt.

Sanierung "Bad und Sport Oststadt": Was ist der aktuelle Stand?

Die Planungen für die Generalsanierung "Bad und Sport Oststadt" sind bereits einen wichtigen Schritt vorangekommen. Die Entwurfsplanung wurde im Februar 2026 abgeschlossen und bestätigt die grundsätzliche Umsetzbarkeit.

Derzeit befindet sich das Projekt im Baugenehmigungsverfahren. Nach derzeitiger Planung sollen die Bauarbeiten im Freibad nach Ende der Freibadsaison 2027 beginnen. Die Wiedereröffnung des modernisierten Bades erfolgt nach erfolgreichem Abschluss der Bauarbeiten voraussichtlich im Jahr 2029.

Warum soll das Bad saniert werden?

Kern der Generalsanierung ist die umfassende Modernisierung des Freibads. Das Schwimmerbecken soll zu einem multifunktionalen Sport- und Freizeitbecken umgebaut werden. Darüber hinaus wird das Springerbecken saniert und ein neuer Wasser- und Aktivitätsbereich geschaffen. Ergänzt wird die Anlage durch ein neues Umkleidegebäude mit Gastronomiebereich sowie eine moderne technische Ausstattung und Außenbereiche.

Die Kosten für das Projekt wurden im Rahmen der weiterführenden Planung überprüft und konkretisiert. Grundlage bleibt der Beschluss des Rates der Stadt Essen auf Basis einer ersten Kostenschätzung von 24,8 Millionen Euro. Nach aktuellem Planungsstand belaufen sich die Gesamtkosten auf rund 22,5 Millionen Euro netto. Mit dem erreichten Planungsstand und der vorgesehenen Förderung sind wichtige Voraussetzungen für die weitere Umsetzung der Generalsanierung geschaffen.

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