E-Scooter-Kontrollen in der Innenstadt: Zahlreiche Verstöße festgestellt

Darunter unerlaubtes Befahren der Fußgängerzonen und fehlender Versicherungsschutz bei E-Scootern

06.11.2026

Der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) der Stadt Essen und die Polizei Essen haben am vergangenen Mittwoch (4.11.) eine gemeinsame Schwerpunktkontrolle in der Essener Innenstadt durchgeführt. Die Einsatzkräfte überprüften insbesondere das unerlaubte Befahren der Fußgängerzone durch E-Scooter- sowie Fahrradfahrende.

32 Verstöße durch den Kommunalen Ordnungsdienst, Polizei stellt weitere Verkehrs- und Straftatbestände fest

Der Kommunale Ordnungsdienst stellte dabei insgesamt 32 Verstöße fest. In allen Fällen wurde ein Verwarngeld in Höhe von 15 Euro erhoben. Insgesamt kamen damit 480 Euro an Verwarngeldern zusammen. 24 Personen beglichen das Verwarngeld unmittelbar vor Ort per EC-Karte. In den übrigen acht Fällen erhielten die Betroffenen einen QR-Code, über den sie die Zahlung nachträglich vornehmen können. Auch die eingesetzten Beamtinnen*Beamten der Polizei Essen stellten zahlreiche Verstöße fest. Neben 22 Verwarngeldern gegen Radfahrende und 21 Verwarngeldern gegen E-Scooter-Fahrende wegen des verbotswidrigen Befahrens der Fußgängerzonen wurden weitere Verkehrs- und Straftatbestände festgestellt.

Dazu gehörten unter anderem sechs Strafanzeigen wegen Verstößen gegen das Pflichtversicherungsgesetz im Zusammenhang mit E-Scootern sowie zwei Fälle des Fahrens unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. In beiden Fällen wurden Blutproben angeordnet. Darüber hinaus fertigte die Polizei zwei Strafanzeigen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Hinzu kam eine weitere Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen der Verletzung von Pflichten als Fahrzeugführer.

Gemeinsames Vorgehen für mehr Sicherheit

Die Schwerpunktkontrolle wurde im Vorfeld zwischen dem Kommunalen Ordnungsdienst und der Polizei Essen abgestimmt. Durch die gemeinsame Einsatzplanung konnten die jeweiligen Zuständigkeiten gebündelt und ein koordiniertes Vorgehen sichergestellt werden. Die Ergebnisse zeigen, dass gemeinsame Kontrollen nicht nur dazu beitragen, Regelverstöße im öffentlichen Raum konsequent zu ahnden. Sie ermöglichen auch, weitere Verkehrsverstöße und strafrechtlich relevante Sachverhalte aufzudecken und entsprechende Maßnahmen einzuleiten. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit und zu einem rücksichtsvollen Miteinander in der Essener Innenstadt.

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