Geschichte des Stadtteils Stadtwald

Namenserklärung

Das 105 Hektar große Waldgebiet wurde Anfang des 20. Jahrhunderts von der Stadt Essen als Ausgleichsfläche für die rasch wachsenden Industriegebiete gekauft. Diese Waldungen dienten der Bevölkerung als Naherholungsgebiet und der neue Stadtteil bekam den passenden Namen Stadtwald.

Gehört zu Essen seit

1. April 1910

Stadtteilwappen


Das Wappen ist eine Namensanspielung. Auf grünem Grund befinden sich fünf goldene Eichenbäume und das goldene Schwert aus dem Essener Stadtwappen.

(Johann Rainer Bausch: Kurt Schweders Wappen der Essener Stadtteile)

Historie

Das heutige Gebiet von Stadtwald gehörte lange Zeit zum Stift Rellinghausen und wurde überwiegend landwirtschaftlich genutzt. Bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts wurden die Äcker in diesem Gebiet bestellt. Am 1. April 1910 wurde Rellinghausen zusammen mit Stadtwald nach Essen eingemeindet.

Noch heute erinnert der Gebrandenhof an der Wittenbergstraße an die alte Zeit. In dem denkmalgeschützten Gebäude aus dem 18. Jahrhundert war zuletzt ein beliebtes Restaurant untergebracht.

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