Schloß Borbeck - Schlosspark

Er gilt als eine der ältesten gestalteten Parkanlagen des Rheinlands. Seit 2012 steht der Park unter Denkmalschutz.
Im 18. Jahrhundert ließ die letzte Essener FürstÄbtissin, Maria Kunigunde von Sachsen (1776-1803), den Garten im "englisch-chinoisen" Stil umgestalten. Dazu gehörten schmückende Elemente, wie ein Pavillon, ein "Wirtshäusgen" und ein "Bauernhäusgen" sowie eine künstliche Ruine. Neben dieser besonderen Form des englischen Landschaftsgartens zeigt der Schlosspark bis heute auch Merkmale eines barocken Gartens:
die von geraden Wegen gesäumte, axial auf das Schloss zuführende einstige Kaskadenanlage.

Welche gestalterischen Elemente auch gerade ’en vogue’ gewesen sind: seitdem die FürstÄbtissinnen im 16. Jahrhundert damit begonnen hatten den einstigen Buchenwald in einen Waldpark umzuwandeln, repräsentierte der Park stets Reichtum und Macht der Obrigkeit.

Heute dient der Schlosspark vor allem der Naherholung. Die besondere Bedeutung und Struktur dieses historischen Parks soll sich dem Besucher künftig deutlicher erschließen, indem die historischen Parkelemente wieder erlebbar werden.

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