Internationale Wochen gegen Rassismus 2026

"100% Menschenwürde" – stadtweites Engagement gegen Rassismus

Vom 16. bis 29. März 2026

Anlässlich der diesjährigen Internationalen Wochen gegen Rassismus vom 16.-29. März zeigt die Stadt Essen, wie wichtig der Einsatz gegen Rassismus, Rechtsextremismus und Antisemitismus ist. Das Motto lautet in diesem Jahr „100% Menschenwürde – Zusammen gegen Rassismus und Rechtsextremismus“.

Wie schon in den vergangenen Jahren organisiert und koordiniert das Kommunale Integrationszentrum verschiedene Aktionen und Veranstaltungen. Ein digitaler Veranstaltungsflyer www.essen.de/iwgr bietet einen Überblick über die zahlreichen Veranstaltungen und Aktionen, die während der zwei Aktionswochen von verschiedenen Essener Akteurinnen*Akteuren organisiert werden.

Plakatkampagne "Hass ist keine Meinung"

Auch in diesem Jahr gibt es wieder eine Plakatkampagne mit dem Slogan „100% Menschenwürde. Stadt Essen gegen Rassismus.“ Die Plakate werden in ganz Essen auf digitalen Werbeflächen zu sehen sein. Die Plakatkampagne wird in Kooperation mit dem Jugendamt, der Alten Synagoge und dem Kulturamt der Stadt Essen, der Initiative "Wir alle sind Essen – Gemeinsam für ein friedliches Miteinander", der Ruhrbahn, TUP (Theater und Philharmonie Essen) sowie den Verbänden Diakoniewerk, Arbeiterwohlfahrt (AWO) und Caritas durchgeführt.

Fußballturnier "Pink gegen Rassismus"

Die Essener Chancen e.V. richten in Kooperation mit dem Kommunalen Integrationszentrum erneut das Fußballturnier „Pink gegen Rassismus“ aus. Am 22. März setzen 15 Fußballvereine mit ihren jungen Fußballspielerinnen*Fußballspielern das Zeichen „Pink“ gegen Rassismus. Zuvor nehmen die Spieler*innen an einem Workshop zu den Themen Rassismus und Diskriminierung teil und werden für mögliche Phänomene von Diskriminierung und deren Auswirkungen sensibilisiert. Im Workshop werden Handlungsmöglichkeiten besprochen, die eine teamstärkende Wirkung haben. Auf pinken Plakaten setzen die teilnehmenden Vereine unter dem Motto „Haltung zeigen“ ein sichtbares Zeichen gegen Rassismus. Bürgermeisterin Julia Jacob wird bei der Siegerehrung dabei sein und die jungen Spieler*innen für ihr Engagement auszeichnen.

Hintergrund

Der Internationale Tag gegen Rassismus wird jährlich am 21. März begangen und wurde 1966 von den Vereinten Nationen als „Internationalen Tag zur Überwindung von rassistischer Diskriminierung“ ausgerufen. Anlass war der sechste Jahrestag des Massakers von Sharpeville durch Einheiten der South African Police im Township Sharpeville in Südafrika, damals Apartheitsstaat Südafrikanische Union. 1979 wurde dieser Gedenktag durch eine alljährliche Aktionswoche der Solidarität mit den Gegnerinnen und Gegnern und Betroffenen von Rassismus erweitert.

In Deutschland hat ab 1995 der „Interkulturelle Rat e.V.“ die Initiativen und Aktivitäten rund um den 21. März koordiniert. Im Jahr 2008 wurde der Aktionszeitraum aufgrund der Vielzahl von Veranstaltungen und der steigenden Beteiligung auf zwei Wochen ausgeweitet. Seit Januar 2016 werden die internationalen Wochen gegen Rassismus von der „Stiftung für die Internationalen Wochen gegen Rassismus“ koordiniert.

Koordination Rechtsextremismusprävention, Integrationspreis "Zusammenleben in Essen"

Telefon

Frau Klären, Ina

Koordination Rechtsextremismusprävention, Integrationspreis "Zusammenleben in Essen"

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