Ladepäuschen – Pause machen und Akku aufladen

Auch in Essen soll es bald sogenannte „"Ladepäuschen" für E-Bikes geben, um nachhaltige Mobilität und insbesondere den Radtourismus in der Grünen Hauptstadt Europas weiter zu fördern.

Gastronomie und Einzelhandel, Wohnungsbaugesellschaften, Kirchen, Unternehmen und andere signalisieren durch einen gelben „Ladepäuschen“-Aufkleber, dass Kundinnen*Kunden und Besucher*innen bei ihnen kostenlos ihr E-Bike aufladen können. Benötigt wird lediglich eine öffentlich zugängliche Steckdose. Das Ladegerät bringen die Radfahrenden dabei selbst mit. Die Ladekosten betragen für die Anbieter*innen wenige Cent bis maximal etwa 40 Cent pro Ladung - gleichzeitig zeigen sie ihr Engagement für die Umwelt und gewinnen neue Kundinnen*Kunden.

Hängt dieser Aufkleber im Schaufenster oder an der Tür, können Radfahrer*innen ihr E-Bike hier kostenlos aufladen:

Durch eine kostenfreie Open-Street-Map des RVR (Regionalverband Ruhr) können alle Ladepäuschenstationen sichtbar gemacht werden. In der Karte lassen sich die Standorte einfach und schnell eintragen. Eine Anleitung finden Sie hier . Die Ladepäuschen sind somit auch für alle Radfahrer*innen online und überregional sichtbar. E-Bike-Nutzende können so ihre Fahrten flexibler planen.

Sie möchten mitmachen?

Unternehmen und Institutionen, die ebenfalls ein öffentliches "Ladepäuschen" einrichten möchten, können sich bei der Grünen Hauptstadt Agentur melden. Bitte senden Sie uns bei Interesse eine E-Mail an mobilitaet@gha.essen.de.

Wir senden Ihnen kostenfrei den "Ladepäuschen"- Aufkleber zu und helfen gerne bei der Eintragung in die Open-Street-Map.

Historie des Projektes

Das Projekt "Ladepäuschen" wurde erstmals vom Kreis Unna, der Verkehrsgesellschaft Kreis Unna (VKU) und den zehn kreisangehörigen Kommunen im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche 2023 ins Leben gerufen.

Beim Mobilitätspreis NRW 2023 hat das Projekt in Unna den 4. Platz belegt.

Im Kreis Unna haben sich bereits über 100 Betriebe dem Projekt angeschlossen. Auch in Dortmund wird das Projekt durch den ADFC vorangetrieben.