Oberbürgermeister Thomas Kufen, Simone Raskob, Umwelt- und Baudezernentin und Projektleiterin der Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017, Künstlerin Marja Zomer, Observatorium-Mitglied Geert van de Camp und Dr. Uli Paetzel, Vorstandsvorsitzender der Emschergenossenschaft, auf der Zickzackbrücke "Warten auf den Fluss" Oberbürgermeister Thomas Kufen, Simone Raskob, Umwelt- und Baudezernentin und Projektleiterin der Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017, Künstlerin Marja Zomer, Observatorium-Mitglied Geert van de Camp und Dr. Uli Paetzel, Vorstandsvorsitzender der Emschergenossenschaft, auf der Zickzackbrücke "Warten auf den Fluss". Foto: Rupert Oberhäuser

Der Emscherkunst-Publikumsliebling "Warten auf den Fluss" steht nun wieder auf der Essener Emscherinsel zwischen Schurenbachhalde und Nordsternpark. Der Emscherkunst-Publikumsliebling "Warten auf den Fluss" steht nun wieder auf der Essener Emscherinsel zwischen Schurenbachhalde und Nordsternpark. Foto: Rupert Oberhäuser

Grüne Hauptstadt Europas holt „Warten auf den Fluss“ zurück nach Essen

Künstler bieten Übernachtungen im Kunstwerk und abwechslungsreiches Programm an

19.06.2017

Die Grüne Hauptstadt Europas – Essen 2017 holt einen Publikumsliebling zurück nach Essen: Zwischen Schurenbachhalde und Nordsternpark hat die Zickzack-Brücke „Warten auf den Fluss“ des niederländischen Künstlerkollektivs Observatorium Quartier bezogen. Das Kunstwerk, das zum Kulturhauptstadtjahr 2010 zum ersten Mal im Rahmen der ersten Emscherkunst-Ausstellung in Essen gezeigt wurde und sich seitdem auf einer Reise durch das Emschertal befindet, ist nun auf Initiative der Emschergenossenschaft und der Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017 auf die Emscherinsel zurückgekehrt.

„Das Motto unserer Grünen Hauptstadt lautet ‚Erlebe dein grünes Wunder‘ – und genau so ein Wunder ist der Emscher-Umbau, den viele Bürgerinnen und Bürger von Holzwickede bis Dinslaken niemals für möglich gehalten hätten. ‚Warten auf den Fluss‘ steht als eindrückliches Symbol dafür, dass den Menschen ihr Fluss zurückgegeben wird“, sagt Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen, der die begehbare, 38 m lange Brückenskulptur am Montag offiziell eröffnete. Im Jahr 2020 wird das infrastrukturelle Jahrhundertprojekt der Emschergenossenschaft abgeschlossen sein - ein Leuchtturmprojekt, das eindrücklich die Transformation der Region von grau zu grün zeigt.

„Das gesamte Emschertal befindet sich im Wandel. An diesem besonderen Ort wird in den nächsten Jahren eine der größten Erfolgsgeschichten unserer Region zu Ende erzählt. ‚Warten auf den Fluss‘ symbolisiert den Beginn der Schlussphase unseres Generationenprojekts Emscher-Umbaus“, betont Dr. Uli Paetzel, Vorstandsvorsitzender der Emschergenossenschaft. Das Kunstwerk zählte bei allen drei Emscherkunst-Ausstellungen (2010, 2013, 2016) jeweils zu den beliebtesten Exponaten. Im ersten Jahr war es in Essen aufgebaut, wo es nun auch wieder zurückkehrt. 2013 wurde in Oberhausen auf den Fluss gewartet, 2016 dann in Castrop-Rauxel.

Übernachtungen, Veranstaltungen, Kreativworkshops

Bis die Emscher wieder vom Abwasser befreit durch ihr Bett fließt, dient das Kunstwerk mit seinen Innenhöfen und Pavillons dem „produktiven Warten“ auf den renaturierten Fluss – und das nicht nur tagsüber. „Ein ganz besonderes Angebot ist, dass man in den Pavillons des Kunstwerks übernachten kann – inklusive Abendessen und Frühstück. An diesem besonderen Ort ist das ein wirklich einmaliges Erlebnis “, erklärt Simone Raskob, Umwelt- und Baudezernentin der Stadt Essen und Projektleiterin der Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017. Im Jahr der Grünen Hauptstadt Europas wird das Kunstwerk zudem noch lebendiger Veranstaltungsort und Kreativwerkstatt. Während der gesamten Ausstellungszeit wird ein vielseitiges und spannendes Programm aus Vorträgen, Touren, Lesungen und Malerei- und Foto-Workshops rund um die Zukunft der Emscher und das Grüne Hauptstadt-Jahr angeboten.

„Warten auf den Fluss“ kann noch bis einschließlich 3. September dienstags bis sonntags von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Übernachtungen können online unter www.wartenaufdenfluss.de gebucht werden. Dort ist auch das Veranstaltungsprogramm zu finden.

Hintergrundinfos: Emscher-Umbau in Essen

Rund zwei Drittel des Essener Abwassers fließen in die Emscher: Zum Emscher-System zählen u.a. neben der Emscher selbst die Berne, der Borbecker Mühlenbach, der Schwarzbach, der Stoppenberger Bach, der Schurenbach und der Katernberger Bach. Im Zuge des Generationenprojekts Emscher-Umbau werden auch diese Gewässer vom Abwasser befreit und anschließend naturnah umgestaltet.

In Essen plant die Emschergenossenschaft im Rahmen des Emscher-Umbaus Investitionen in Höhe von mehr als 700 Millionen Euro. Davon wurden bislang rund 223 Millionen Euro eingebracht. Von 45 Kilometern an neuen Abwasserkanälen wurden bereits 19 Kilometer fertig gestellt, von 35 Kilometern an Gewässerläufen wurden bereits 6 Kilometer renaturiert.

Die Emscherkunst ist eine Kooperation von Emschergenossenschaft, Urbane Künste Ruhr und Regionalverband Ruhr.

Herausgeber:

Grüne Hauptstadt Europas – Essen 2017
Ein Projekt der Stadt Essen
Brunnenstr. 8
45128 Essen
Telefon: +49 201 88 82301
Fax: +49 201 88 9182309
E-Mail: media@egc2017.essen.de
URL: www.essengreen.capital

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