Einweihung der Steeler Ruhrpromenade v.l.n.r: Oberbürgermeister Thomas Kufen, Umweltdezernentin Simone Raskob und Bezirksbürgermeister Gerd Hampel Einweihung der Steeler Ruhrpromenade v.l.n.r: Oberbürgermeister Thomas Kufen, Umweltdezernentin Simone Raskob und Bezirksbürgermeister Gerd Hampel Foto: Grün und Gruga

Einweihung der Steeler Ruhrpromenade Einweihung der Steeler Ruhrpromenade Foto: Grün und Gruga

Steeler Ruhrpromenade mit neuem Gesicht

03.07.2017

Am Steeler Ufer der Ruhr haben Oberbürgermeister Thomas Kufen und Simone Raskob, Geschäftsbereichsvorstand Umwelt und Bauen, heute (3.7.) einen Meilenstein des Projekts "ESSEN.Neue Wege zum Wasser" eingeweiht: Die Steeler Ruhrpromenade hat sich dank des kommunalen arbeitsmarktpolitischen Programms in den vergangenen fünf Jahren stark verändert und wertet das Steeler Ufer nun maßgeblich auf. Die überarbeiteten Spiel- und Sportangebote, Wege- und Platzflächen sowie die Stufenanlage zum Fluss stärken die Bedeutung für das soziale Leben und die Aufenthaltsqualität im Stadtteil Steele. Die Stufenanlage ergänzt zudem das jetzt optimierte Angebot an Bank- und Ruheplätzen entlang der Promenade.

Die Baumaßnahmen an der Steeler Ruhrpromenade sind ein Teil der gesamtstädtischen Maßnahmen zur Wohnumfeldverbesserung und zur Entwicklung von Freiräumen, die im Rahmen des Handlungsprogramms "ESSEN.Neue Wege zum Wasser" von EABG und GGE nach und nach mit zahlreichen Partnern umgesetzt wurden.

Die Ruhrpromenade Steele ist auch ein Beispiel dafür, wie eine Umsetzung nur gemeinsam in einer Kooperation zwischen dem Essener-Konsens-Projekt ESSEN.Neue Wege zum Wasser (ENWZW), der Stadt Essen, Grün und Gruga, der Bezirksvertretung VII sowie den Beteiligten vor Ort wie dem Steeler Archiv-Verein, der Gastronomie, dem Ruderverein und dem Schwimmverein im intensiven Dialog vor Ort entwickelt, finanziert und umgesetzt werden konnte.

Die in unmittelbarer Nähe der Steeler Innenstadt gelegene Uferpromenade hat ein hohes Nutzungspotenzial. Die Umsetzung der geplanten Maßnahmen erfolgte über Projektmittel des Beschäftigungsprogrammes ENWZW bei der ABEG und GGE sowie dem Sponsoring von RWE/ innogy für die Beleuchtung und die Unterhaltung der Beleuchtung durch den Ruderverein. Weitere Finanzierungsquellen entstammen Mitteln der Bezirksvertretung.

Wichtigster Bestandteil der Planungen war zunächst die Verbesserung der Attraktivität des Eingangsbereichs am Steeler Ruder-Verein. Der Beginn der Arbeiten wurde jedoch durch die Kanalbaumaßnahmen des Ruhrverbandes verzögert. Nach Abschluss dieser Arbeiten wurde mit der Umgestaltung des Eingangsbereichs begonnen, der sich dann in neuer Form präsentierte.

Der Eingangsbereich der Ruhrpromenade in Höhe des Vereinsheims des Steeler Ruder-Vereins war vormals in seinen Funktionen noch unstrukturiert: Zugang zu den Ruhrwiesen, Abstell- und Parkplatz, Zufahrt Radweg. Der Eingangsbereich wurde daher so umgestaltet, dass Radfahrer und Fußgänger ihre Wege ungefährdet nutzen können. Weitere Maßnahmen zur Erhöhung der Aufmerksamkeit bei den Radfahrern sind taktile Bodenelemente.

Die vorhandene Gastronomie ist ein wichtiger Bestandteil für die Freizeitnutzung der Ruhrpromenade und wurde durch einen öffentlichen Außenbereich erweitert, der allen Gästen ohne Verzehrzwang auf etwa 200 Quadratmetern zur Verfügung steht und mit einer Bewirtung durch Selbstbedienung ausgestattet wurde. Hier wurden auch mehrere Fahrradständer installiert. Eine weitere Verbesserung des Eingangsbereichs erfolgte durch den Bau eines Spielbereiches. Gleichzeitig konnte erreicht werden, dass Gastronomie und Verein die Reinigung und Pflege in diesem Eingangsbereich übernehmen. Außerdem konnten sie als Paten für den Spielplatz gewonnen werden.

Die Erneuerung des Promenadenwegs für Fußgänger inklusive der Errichtung von Bankplätzen und die Beleuchtung folgten. Die Bankplätze wurden so erneuert, dass mehr Abstand zum Weg und freie Sicht auf die Ruhr gegeben sind. Die auf Initiative der Steeler Bürgerschaft über RWE/ innogy finanzierte Beleuchtung sichert die Promenade in den Abendstunden. Eine weitere Attraktivitätssteigerung entstand durch die Sitzstufen direkt an der Ruhr.

Die Radwegeführung auf der Ostseite der Kurt-Schumacher-Brücke ist ebenfalls optimiert worden.

Die "Hundewiese" wurde in den östlichen Bereich verlagert, weil sie der intensiven Nutzung der westlichen Promenade entgegenstand.

In weiteren Schritten konnten die Flächen am Schwimmbad Steele durch verschiedene Maßnahmen ebenfalls aufgewertet werden. Hierzu gehören die Verbesserung der Parkplatzsituation und die Verlagerung des Biergartens und die Beseitigung einer illegalen Ansiedlung am Rande der Parkfläche.

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