Verwaltung schlägt Maßnahmen zur 2. Fortschreibung des Nahverkehrsplans vor - Rat beschließt im September

13.07.2017

Mit dem "Entwicklungskonzept ÖPNV-Netz und -Angebot" wurde jetzt in Abstimmung mit Verwaltung und EVAG die 2. Fortschreibung des Nahverkehrplans für die Stadt Essen entwickelt. Darin sind die Maßnahmen beschrieben, wie der ÖPNV in der Stadt Essen zukünftig optimiert werden kann. Der Katalog sieht neben einer höheren Taktung auf Hauptachsen (beispielsweise 5-Minuten-Takt rund um den Hauptbahnhof in Richtung Bredeney und Gelsenkirchen) und der Stärkung von Stadteilverbindungen in die Essener Innenstadt (beispielsweise aus Richtung Essen-Katernberg oder Essen-Kray), allerdings auch Anpassungen des Angebots mit geringer Nachfrage vor (beispielsweise die Einstellung der Linie 146 Richtung Heisingen bei gleichzeitiger Stärkung der Linie 145). Für die Stadtteile Werden und Kupferdreh ist darüber hinaus ein sogenanntes "Ortsbuskonzept" angedacht.

Eine wesentliche Voraussetzung ist die geplante "Bahnhofstangente", die als Bypasslösung die Leistungsfähigkeit im Schienennetz erhöhen, zur Entlastung der Tunnelstrecken im Bereich des Hauptbahnhofs und zur Abwicklung der höheren Fahrgastzahlen beitragen wird. Die Planung für die Bahnhofstangente sieht eine oberirdische Neubaustrecke von der Steeler Straße über die Holle- und Hachestraße bis zum Berthold-Beitz-Boulevard vor. Die Umsetzung aller Maßnahmen ist bis zum Jahr 2025 geplant.

Alle Maßnahmen im Detail können hier eingesehen werden.

Bereits in seiner Sitzung am 14.12.2016 wurde durch den Rat der "barrierefreie Umbau der Südstrecke zum Einsatz von Niederflurstraßenbahnen" sowie die "Sanierung der Spurbusstrecke und die Ertüchtigung der Haltestellen" beschlossen. Neben den Bezirksvertretungen wurden auch die Behindertenverbände in die Beratungen eingebunden. Darüber hinaus wurde der Lenkungsausschuss ÖPNV regelmäßig informiert. Im Rahmen eines Beteiligungsverfahrens gemäß § 9 ÖPNVG NRW werden auch die Nachbaraufgabenträger, die das Stadtgebiet bedienenden Verkehrsunternehmen, Fahrgastverbände, Träger öffentlicher Belange, VRR und RVR beteiligt. Die Stellungnahmen des Beteiligungsverfahrens werden im Sommer ausgewertet und den politischen Gremien nach der Sommerpause in Form einer Ergänzungsvorlage zur abschließenden Beschlussfassung des Nahverkehrsplans vorgelegt.

Zum Hintergrund:

Der aktuell gültige Nahverkehrsplan (NVP) der Stadt Essen stammt aus dem Jahr 2008. Im Rahmen der Erarbeitung der 2. Fortschreibung hat der Rat der Stadt Essen in seiner Sitzung am 28.09.2016 beschlossen, die weitere Bearbeitung des NVPs auf der Grundlage der Zielvariante B "Kontinuität" als grundsätzliche Ausrichtung des städtischen ÖPNV-Systems in Essen nach 2020 zu erarbeiten und das Betriebsvolumen um rund 1,3 Millionen Euro zu erhöhen. In seiner Septembersitzung entscheidet der Rat über die 2. Fortschreibung des Nahverkehrplans.

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