Der Emscherkunst-Publikumsliebling „Warten auf den Fluss“ steht nun wieder auf der Essener Emscherinsel zwischen Schurenbachhalde und Nordsternpark

„Warten auf den Fluss“ noch bis zum 3.9. auf der Emscherinsel

Letzter Monat steht im Zeichen zahlreicher Veranstaltungen

09.08.2017

Die Grüne Hauptstadt Europas – Essen 2017 hat einen Publikumsliebling zurück nach Essen geholt: Zwischen Schurenbachhalde und Nordsternpark hat die Zickzack-Brücke „Warten auf den Fluss“ des niederländischen Künstlerkollektivs Observatorium Quartier bezogen. Das Kunstwerk, das zum Kulturhauptstadtjahr 2010 zum ersten Mal im Rahmen der ersten Emscherkunst-Ausstellung in Essen gezeigt wurde und sich seitdem auf einer Reise durch das Emschertal befindet, ist auf Initiative der Emschergenossenschaft und der Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017 auf die Emscherinsel zurückgekehrt. Bis zum 3. September haben Besucherinnen und Besucher noch die Gelegenheit, das Kunstwerk zu entdecken und zu erleben – auch im Rahmen verschiedener Veranstaltungsformate.

Um die Zukunft der Emscher geht es am 12. August um 15 Uhr in der Diskussionsrunde „Wunsch und Wirklichkeit am Fluss, an der Emscher und woanders?“. Christiane Bürklein (Bloggerin), Mechthild Semrau (Gruppenleiterin Gewässer- und Landschaftspflege bei der Emschergenossenschaft) und André Dekker (Bildender Künstler, Observatorium) beantworten Fragen, die mit dem Umbau einhergehen. Wie werden Flüsse in Mexiko oder Italien renaturiert? Wie nehmen die Flussumbauprofis die Anwohner mit? Welche Wünsche und Vorstellungen erreichen die Planer? Interessierte sind herzlich dazu eingeladen, an der Diskussionsrunde teilzunehmen. Gerne können auch eigene Vorschläge und Wünsche als Grundlage zur Diskussion per Mail an info@wartenaufdenfluss.de geschickt oder direkt an der Wunschkiste des Kunstwerkes „Warten auf den Fluss“ abgegeben werden.

„Warten auf den Fluss“ kreativ erleben
Kreativität ist gefragt in den Kursen, die Künstlerin Marja Zomer jeden Samstag gegen eine Spende auf der Zickzackbrücke anbietet: Jeweils ab 11 Uhr zeigt die zeitgenössische Künstlerin in Gesprächen und praktischen Beispielen ihre Herangehensweise an die Thematik Industrienatur und Emscherumbau und lädt zum gemeinsamen Spazieren, Verweilen, Studieren und Zeichnen ein.

Am Sonntag, den 27. August, stellt Lyrikerin Barbara Köhler ab 17 Uhr ihr Buch „42 Ansichten zu Warten auf den Fluss“ vor. Die Schriftstellerin aus Duisburg verbrachte mehrere Tage auf der Brückenskulptur und dokumentierte ihre Erfahrungen und Betrachtungen. Es geht um die Deindustrialisierung und die Renaturierung, die örtlichen Brachen und einen missbrauchten Fluss. Gleichzeitig eröffnet Marja Zomer ihre Ausstellung mit Zeichnungen und Ölbildern, die 2016 und 2017 rund um die Zickzack-Brücke entstanden sind.

„Warten auf den Fluss“ ist noch bis einschließlich 3. September dienstags bis sonntags von 12 bis 18 Uhr geöffnet. Übernachtungen können online unter www.wartenaufdenfluss.de gebucht werden. Dort ist auch das Veranstaltungsprogramm zu finden.

Herausgeber:

Grüne Hauptstadt Europas – Essen 2017
Ein Projekt der Stadt Essen
Brunnenstr. 8
45128 Essen
Telefon: +49 201 88 82301
Fax: +49 201 88 9182309
E-Mail: media@egc2017.essen.de
URL: www.essengreen.capital

Service

Alle aktuellen Meldungen finden Sie auf www.essen.de/presseservice

Kontakt

Stadt Essen
Presse- und Kommunikationsamt
Rathaus, Porscheplatz
45127 Essen
E-Mail: info@essen.de

 
Um das Informationsangebot der Internetseite nutzerfreundlicher zu gestalten, verwenden wir Cookies. Falls Sie mit der Speicherung von Cookies nicht einverstanden sind, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung weitere Informationen.
OK