Foto: PD Dr. med. Olaf Guckelberger PD Dr. med. Olaf Guckelberger (Foto: Katholisches Klinikum Essen)

Logo der Aktionsgemeinschaft Essen forscht und heilt

"Hämorrhoiden – Therapie mit Augenmaß"

29.08.2017

Priv.-Doz. Dr. med. Olaf Guckelberger, Leitender Arzt der Chirurgischen Klinik I des Katholischen Klinikums Essen (Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie) referiert am Dienstag, den 5. September um 18.00 Uhr im Kommunikations- und Gesundheitszentrum des Marienhospitals, 6. OG, in der Hospitalstraße 24, 45329 Essen über Hämorrhoidalleiden und ihre Behandlung.

Das Hämorrhoidalleiden ist wohl eine der häufigsten Erkrankungen überhaupt in der westlichen Welt. Genaue Angabe zur Häufigkeit lassen sich jedoch aufgrund der Tabuisierung des Themas nicht machen. Frauen und Männer sind in etwa gleich häufig betroffen und eine Erkrankung vor dem 35. Lebensjahr ist selten.

Der Hämorrhoidalplexus ist ein wichtiger Teil des Schließapparates des Afters. Die Vergrößerung und Verlagerung des Hämorrhoidalplexus führt dann zum Hämorrhoidalleiden mit Blutungen, Nässen, Juckreiz, Stuhlschmieren oder einem Gewebsvorfall. Schmerzen sind selten. Die genannten Symptome treten jedoch auch bei anderen Erkrankungen des Enddarmes und der Analregion auf und müssen unbedingt weiter abgeklärt werden, insbesondere die peranale Blutung ist ein Warnsignal. Die Ursachen der Entstehung von Hämorrhoidalknoten sind nach wie vor nicht endgültig geklärt, aber ein falsches Stuhlverhalten (zu starkes und zu langes Pressen) und eine ballaststoffarme Ernährung fördern sicher das Hämorrhoidalleiden.

In den frühen Stadien der Erkrankung können neben der Stuhlregulation lokale oder minimalinvasive Maßnahmen zu einer Linderung der Beschwerden führen. In späteren Stadien sind zumeist Operationen zur Normalisierung der anatomischen Verhältnisse im Analkanal notwendig. Eine vollständige Entfernung der Hämorrhoidalpolster sollte nicht das Ziel sein, um die Feinkontinenz zu erhalten.

Priv.-Doz. Dr. med. Olaf Guckelberger wird über das Hämorrhoidalleiden sowie die Ergebnisse und Technik von minimalinvasiven Maßnahmen und Operationen berichten. Er steht Betroffenen mit Rat und Tat zur Seite.

Die Vortragsveranstaltung findet im Rahmen der Patientenhochschule statt, ist aber öffentlich. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen. Die Teilnahme ist kostenlos. Falls Sie einen Sitzplatz brauchen, können Sie sich unter der Telefonnummer 0201 / 6400-1021 anmelden oder direkt online unter http://gesundinessen.de/patientenhochschule/aktuelle_vorlesungen/

Herausgeber:

Katholisches Klinikum Essen GmbH
Hospitalstraße 24
45329 Essen
Telefon: 0201 / 64 00 - 10 20
Fax: 0201 / 64 00 - 10 29
E-Mail: info@kk-essen.de
URL: Katholisches Klinikum Essen

Service

Alle aktuellen Meldungen finden Sie auf www.essen.de/presseservice

Kontakt

Stadt Essen
Presse- und Kommunikationsamt
Rathaus, Porscheplatz
45127 Essen
E-Mail: info@essen.de

 
Um das Informationsangebot der Internetseite nutzerfreundlicher zu gestalten, verwenden wir Cookies. Falls Sie mit der Speicherung von Cookies nicht einverstanden sind, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung weitere Informationen.
OK