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Knieprothese und alles ist gut?!

Patientenseminar

30.08.2017

Das Knie tut ständig weh. An Sport ist nicht zu denken. Kleine Spaziergänge machen keine Freude mehr und das Treppensteigen wird zur Qual. Jeder weiß, wie schmerzhaft das Anrempeln von Ellenbogen oder Schienbeinkante sein kann. Das beschreibt aber nur annähernd die Schmerzen, unter denen Betroffene mit chronischen Gelenkentzündungen leiden.

Krankhafter Gelenkverschleiß (Arthrose) ist eine der häufigsten Ursachen für chronische Schmerzen und Bewegungsstörungen im Knie. Mehrere Millionen Menschen in Deutschland sind davon betroffen. Normalerweise sorgt Knorpel dafür, dass keine direkte Reibung zwischen den Knochen entsteht. Begünstigt durch Alter, Fehlstellungen, falsche Belastungen oder Verletzungen und Unfälle nutzt sich der Knorpel ab und die Menge des notwendigen „Puffers“ im Gelenk nimmt ab. Das kann soweit gehen, dass Knochen auf Knochen reibt. Da die Knorpelschicht keine sensiblen Nerven enthält, sind Schäden am Knorpel immer erst dann spürbar, wenn die Defekte bereits bis zu der unter dem Knorpel liegenden Knochenschicht reichen. Massive Schmerzen, eingeschränkte Beweglichkeit bis hin zu steifen Gelenken sind dann die Folge.

Der Verschleiß von Gelenken kann viele Ursachen haben: Rheuma, Arthrose, angeborene und erworbene Fehlstellungen, Unfälle oder genetische Erkrankungen. Die Folgen davon sind meist eine eingeschränkte Bewegungsfreiheit, im schlimmsten Fall Immobilität und starke Schmerzen. Prinzipiell kann jedes Gelenk des Körpers von Arthrose betroffen sein. Einige haben allerdings bedingt durch ihre anatomische Lage besonders intensiven Belastungen standzuhalten. Dies gilt vor allem für die Hüft- und Kniegelenke, auf denen der überwiegende Teil des Körpergewichtes ruht. Dazu kommen ungünstige äußere Faktoren wie Bewegungsmangel, zu viele Pfunde, Fehlbelastungen oder gelenkschädigende Sportarten.

"Es gibt heute viele Maßnahmen, die den Verlauf der Gelenkkrankheit verlangsamen und die Beweglichkeit lange erhalten. Je früher man die Signale einer beginnenden Arthrose erkennt, desto besser kann man behandeln.", so Dr. med. Robert Geyer, Abteilungsarzt für Endoprothetik am Alfried Krupp Krankenhaus in Steele.

"Während man früher versuchte, die Operation möglichst lange hinauszuzögern, entscheidet heute vor allem der individuelle Leidensdruck der Betroffenen. Eine Operation muss jedoch sehr gut geplant sein und alle konservativen Verfahren sollten vorher ausgeschöpft werden."

Über moderne Knieoperationen möchten die Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie und die Klinik für spezielle orthopädische Chirurgie in einem Patientenseminar am Montag, den 11. September 2017, um 16.30 Uhr in der Akademie am Steeler Berg, Hellweg 94, informieren. Der Vortrag des Seminars lautet: Knieprothese und alles ist gut?!

Moderiert wird die Veranstaltung von den Chefärzten der beiden Kliniken in Rüttenscheid und Steele, Prof. Dr. med. Andreas Krödel und Prof. Dr. med. Sven Lendemans.

Im Anschluss an den Vortrag wird es viel Raum für die Fragen der Besucher geben. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei, um Anmeldung wird gebeten. Nähere Informationen erteilt gerne das Sekretariat unter Telefon 0201 805-1842.

Herausgeber:

Alfried Krupp Krankenhaus
Alfried-Krupp-Straße 21
45131 Essen
Telefon: 0201 / 434 - 1
Fax: 0201 / 434 - 23 99
E-Mail: info@krupp-krankenhaus.de
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