ALTE MUSIK Marais Consort ALTE MUSIK Marais Consort

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"Adieu, adieu... Umbrüche" - alte Musik mit dem "Marais Consort"

Am Freitag, 22. September, um 19 Uhr im Schloß Borbeck, Residenzsaal. Der Eintritt kostet 20 Euro, ermäßigt 17 Euro.

13.09.2017

Das "Marais Consort" verabschiedet mit insgesamt 17 Komponisten das Mittelalter und läutet mit neuen Klängen die Renaissance ein, darunter finden sich Wegbereiter wie Guilaume Dufay (1397 bis 1474) und Gilles Binchois (um 1400 bis 1460), Alexander Agricola (1446 bis 1509), Paul Hofhaimer (1459 bis 1537) sowie Heinrich Isaac (um 1450 bis 1517). Allesamt Meister der flämischen Satzkunst, die sich aber auch für den "italienischen Schönklang" begeistern können. Sie musizieren, wie so viele, hauptsächlich unter dem Patronat der Kirche, begegnen sich und lernen voneinander auf den angesagten Höfen der Herzöge von Burgund und Savoyen, musizieren für die mächtige Familie Medici in Florenz oder beim Kaiser Maximilian I. in Wien.
Ob diesseits oder jenseits der Alpen, Marais Consort zeigt, wie sehr die franko-flämische Schule diese Zeit des Umbruchs dominiert. Neue Einflüsse kommen aus Italien: Die "Römische Schule" oder die "Venezianische Schule" experimentieren mit Klangfarben und Raumwirkungen – sie werden die franko-flämische Schule ablösen. Im zweiten Teil des Konzertabends wird das Publikum Zeuge, mit welchen neuen Formen der Instrumentalmusik sich nachfolgende Komponistengenerationen beschäftigen, wie Silvestro Ganassi (1492 bis 1550) und Diego Ortiz (1510 bis 1566). Die ultimativen Stars der neuen Klänge sind jedoch Claudio Merulo (1533 bis 1586) und Andrea Gabrieli (circa 1532 bis 1586). Mit diesen Vertretern der Venezianischen Schule runden die Musiker ihren Ausflug in die Zeit der musikalischen Umbrüche ab. Vital, farbenfroh, meisterlich, ja als betörend schön, so wird die Musik des Marais Consort beschrieben.

"Wir möchten unsere Freude an den kulturellen Schätzen von Renaissance und Barock zum Erlebnis werden lassen. Es geht uns um die starke Wirkung des unverfälscht Ursprünglichen. Verschiedenste Quellen sind dabei immer wieder Basis für Experimente und neue Erkenntnisse. Dazu gehört auch die Wahl der Instrumente: Verwendet werden Kopien von italienischen Instrumenten der Spätrenaissance, die in enger Zusammenarbeit mit dem Geigenbauer Christian Brosse entstehen." (Marais Consort)

Aus dem Marais Consort spielen:

Hans-Georg Kramer, Viola da Gamba und Leitung.
Studium in Hamburg; Schüler von Johannes Koch, August Wenzinger und Wieland Kuijken. Von 1988 bis 2003 Dozent für Viola da Gamba und Aufführungspraxis Alter Musik an der Folkwang-Hochschule. Gastreferent an Universitäten und Hochschulen

Ingelore Schubert, Cembalo und Orgel

Studium in Hamburg bei Gisela Gumz und in Amsterdam bei Ton Koopman. Meisterkurse unter anderem bei Gustav Leonhardt. Dozentur für Historische Tasteninstrumente und Generalbaßspiel an der Hochschule für Künste Bremen. Konzerte auf herausragenden historischen Orgeln.

Das Marais Consort ist bekannt aus langjährigen Produktionsreihen beim WDR und Bayerischen Rundfunk sowie aus Aufnahmen und Live-Mitschnitten bei anderen Rundfunkanstalten.

Im Juni 2017 erschien: (Hrsg. Nomos Classics): Zum 350sten Jubiläumsjahr von François Couperin, Leçons de Tenebres Mit: Margaret C. Hunter und Christine Maria Rembeck, Sopran Ingelore Schubert, Cembalo Hans-Georg Kramer, Viola da Gamba.

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Dana Savic
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