Simone Raskob (Umwelt- und Baudezernentin sowie Projektleiterin der Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017), Anne Burzlaff (Projektmanagerin „Freiraum Weberplatz), Susanne Wiegel (Transition Town – Essen im Wandel) und Manfred Weniger (Slow Food) laden am 7. Oktober zum „Tag der guten Lebensmittel“ auf den Weberplatz ein.

Tag der guten Lebensmittel auf dem Weberplatz

Grüne Hauptstadt veranstaltet am 7. Oktober ein Festival rund um Slow Food

25.09.2017

Am Samstag, den 7. Oktober, lädt die Grüne Hauptstadt Europas – Essen 2017 zum Tag der guten Lebensmittel auf den Weberplatz ein. In der Zeit von 12 bis 22 Uhr dreht sich im und um das Informationszentrum der Grünen Hauptstadt alles um regionale und saisonale Lebensmittel und ihre Produzenten. Besucherinnen und Besucher erwartet neben vielen Marktständen ein vielseitiges Programm aus Vorträgen, Diskussionsrunden und Workshops.

„Es müssen nicht immer die Tomaten aus Spanien oder die Kiwis aus Neuseeland sein“, erklärt Simone Raskob, Projektleiterin der Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017 sowie Umwelt- und Baudezernentin. „Eine Vielzahl von Vereinen, Initiativen und Anbietern in Essen und der Umgebung hilft dabei, auf eine gesunde Ernährung zu achten und verantwortungsvoll mit Ressourcen umzugehen. Am Tag der guten Lebensmittel wollen wir diese Aktionen und Akteure aus Produktion, Verarbeitung, Handel, Gastronomie, Bildung und Zivilgesellschaft vorstellen und für möglichst viele Bürgerinnen und Bürger der Stadt Essen sichtbar machen.“

Markt der guten Lebensmittel und vielseitiges Programm

Rund um einen Markt der guten Lebensmittel, bei dem vor allem Mitglieder des Essener Netzwerkes Slow Food ihre Produkte präsentieren, Informationen zur Herstellung geben und zum Probieren einladen, bietet die Grüne Hauptstadt Europas – Essen 2017 ein vielseitiges Programm. So werden mögliche Alternativen zum aktuellen Konsumverhalten und Lebensstil vorgestellt und können den Besucherinnen und Besuchern auf unterhaltsame Weise entdeckt werden. In Vorträgen, Diskussionsrunden, Filmvorführungen und Workshops werden alle Bereiche der Wertschöpfungskette thematisiert, z.B. vom Feld auf den Teller oder vom Urban Gardening zum gemeinsamen Fermentieren. Auch ein musikalisches Programm wird angeboten. Mit dabei sind Slow Food, die Ackerhelden, Transition Town – Essen im Wandel, der Kreisimkerverband und viele mehr.

Das von Slow Food initiierte Netzwerk „Gute Lebensmittel im Revier“ präsentiert an dem Festivaltag den Online-Katalog der Genusshandwerker im Revier. „Wir wollen mit einem Einkaufsführer Produzenten, Erzeuger aus Essen und den umliegenden Städten, die gute Lebensmittel herstellen, vorstellen, vernetzen und ihnen eine Plattform bieten. Im Gegenzug verpflichten sie sich, unsere Kriterien zu erfüllen“, erklärt Manfred Weniger von Slow Food. Slow Food beruht auf drei Anforderungen: Faire Produktion bzw. Herstellung, saubere Produktion und hohe Lebensmittelqualität. Die Initiative Transition Town – Essen im Wandel stellt passend zum 7. Oktober die Neuauflage des Lebensmittelführers „Gutes Essen in Essen“ fertig. Das frische Printprodukt zeigt Handlungsmöglichkeiten auf, sich umweltbewusst und gesund zu ernähren, und wird ebenfalls vor Ort erhältlich sein.

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