Grüne Hauptstadt Europas – Essen 2017 baut riesige Emschergroppe aus Plastiktüten im Grugabad

Plastiktüten für die Plastik aus Plastik gesucht

04.10.2017

Schon seit der Eröffnungsveranstaltung im Januar sammelt die Grüne Hauptstadt Europas von den Bürgerinnen und Bürgern gebrauchte Plastiktüten ein. Das Ziel: ein Bewusstsein dafür schaffen, was Plastiktüten in unserer Natur anrichten. Denn Plastik ist in den Weltmeeren und an den Küsten zu einer ständig wachsenden Gefahr für Meeressäuger, Fische und Vögel geworden. Um darauf aufmerksam zu machen und die Menschen dazu zu bewegen, statt Plastiktüten beispielsweise mehrfach verwendbare Stoffbeutel zu nutzen, plant die Grüne Hauptstadt Europas ein ambitioniertes Kunstprojekt: Aus zehntausenden Plastiktüten entsteht ab Ende Oktober eine überdimensionale Emschergroppe im Grugabad.

„In Deutschland werden viel zu viele Plastiktüten gekauft – 76 Tüten erwirbt im Durchschnitt jeder Einwohner pro Jahr. Wir möchten als Grüne Hauptstadt Europas ein Zeichen setzen für eine umweltfreundliche Alternative“, sagt Simone Raskob, Umwelt- und Baudezernentin der Stadt Essen und Projektleiterin der Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017. Das Kunstwerk wird gestaltet von dem Künstlerkollektiv „umschichten“ aus Stuttgart. Die Emschergroppe wurde deswegen als Motiv gewählt, weil sie wie kein anderes Tier den grünen Wandel der Region symbolisiert: Denn allen Vorhersagen zum Trotz überlebte der Knochenfisch über all die Jahre in der abwasserfreien Boye in Bottrop, einem Nebenfluss der Emscher – eine ökologische Sensation, die jetzt künstlerisch aufgearbeitet wird.

Gebrauchte Plastiktüten gesucht

Bis am 23.10. mit der Gestaltung der Groppe begonnen werden kann, werden noch zahlreiche Plastiktüten benötigt. Deswegen ruft das Projektbüro der Grünen Hauptstadt alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, evt. noch vorhandene Plastiktüten abzugeben. Ab dem 6.10. wird im Freiraum Weberplatz gesammlt – zu den gewohnten Öffnungszeiten mittwochs von 15-18 Uhr, donnerstags von 15-20 Uhr und freitags von 15-18 Uhr und beim „Tag der guten Lebensmittel“ am 7.10.

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