"Mis en tr!jo" - Alte Musik in NRW

Am Freitag, 24. November, um 19 Uhr im Residenzsaal des Schloß Borbeck. Der Eintritt kostet 20 Euro, ermäßigt 17 Euro.

09.11.2017

Außerordentliche Musikalität und Virtuosität sowie eine hörbare Freude an der Musik vereint die drei Musikerinnen und Musiker von Mis en tr!jo. Sie verleihen dem Frischen und Unerhörten vergangener Tage neuen Ausdruck. An diesem Abend spannt das Trio, das seinen Namen der französisch barocken Technik des "mis en concert" entlehnt, einen Bogen von alten Traditionen hin zu der musikalischen Szene am preußischen Hof Friedrich des Großen. Den musikalischen Rahmen bilden Arrangements von Werken aus der Feder des großen Meisters Johann Sebastian Bach, der 1741 und 1747 den Berliner Hof besuchte. Dazwischen begegnen dem Zuhörer Johann Christoph Pepusch, Georg Philipp Telemann, Johann Gottlieb Janitsch sowie schließlich Carl Philipp Emanuel Bach.

Das Ensemble

Tabea Debus
Die Stipendiatin der Londoner City Music Foundation und des Händel&Hendrix House Talent Schemes schloss 2017 mit Unterstützung der Studienstiftung des deutschen Volkes und des Deutschen Akademischen Austauschdienstes ihr Masterstudium an der Royal Academy of Music in London mit Auszeichnung ab. Tabea Debus war 2016 bis 2017 Meaker Fellow an der Royal Academy of Music und erhielt zudem den Principal's Prize "for exceptional all-round studentship". Darüberhinaus war sie 2015/2016 St. John's Smith Square Young Artist. Bereits früh wurde sie mit einer Vielzahl von Sonderpreisen ausgezeichnet, unter anderem der Deutschen Stiftung Musikleben, der Manfred Vetter-Stiftung, der Melante-Stiftung, des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, sowie der Irino-Stiftung. Seit 2017 unterrichtet Tabea Debus an der Wells Cathedral School. Darüberhinaus leitet sie regelmäßig Seminare und Workshops an der Royal Academy of Music in London.

Lea Rahel Bader
Die Cellistin und Gambistin Lea Rahel Bader konzertiert regelmäßig sowohl als Solistin als auch in Zusammenarbeit mit renommierten Ensembles für Alte und Neue Musik im In- und Ausland. Ihre Konzerttätigkeit führt sie unter anderem zu Festivals wie Zeitfenster-Biennale, den Händel-Festspielen Göttingen, Styriarte Graz und dem York Early Music Festival, und sie wirkte bereits bei zahlreichen CD-Produktionen und Rundfunkaufnahmen mit. Als Preisträgerin verschiedener Wettbewerbe erhielt sie 2012 eine besondere Auszeichnung beim 18. Internationalen Bach Wettbewerb in Leipzig.

Daniel Trumbull
Für Daniel Trumbull steht die Kommunikation mit dem Publikum im Mittelpunkt auf seiner Suche nach dem idealen Konzerterlebnis. Als Stipendiat von Concerto21, dem Podium für das Konzert des 21. Jahrhunderts, hatte er die Möglichkeit diese Idee weiterzuentwickeln. Neben seinen Soloauftritten ist er ein gefragter Ensemblemusiker, zum Beispiel in der Lauttencompagney Berlin oder im La Folia Barockorchester, bei Produktionen der Komischen Oper Berlin, sowie bei Festivals wie den Thüringer Bachwochen oder den Händelfestspielen Halle. Als Cembalist von Red Bull Flying Bach interpretiert er J.S. Bachs Wohltemperiertes Clavier in großen Sälen weltweit, unter anderem im KKL Luzern, dem Berliner Konzerthaus, im Sydney Theatre oder der Chicago Civic Opera. 2015 gewann Daniel Trumbull den ersten Preis bei der Broadwood Horniman Harpsichord Competition in London. Daniel Trumbull schloss 2014 sein Cembalostudium bei Professor Mitzi Meyerson an der Universität der Künste Berlin ab.

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