Plakat "Künstlergespräche" Plakat "Künstlergespräche" (Foto: Hochschule der bildenden Künste (HBK) Essen)

Künstlergespräche an der HBK Essen

Termine im Dezember 2017 sowie Januar und Februar 2018, jeweils um 19 Uhr im Hörsaal der Hochschule der bildenden Künste in Essen-Kupferdreh. Der Eintritt ist frei.

04.12.2017

Das Institut für Kunstwissenschaft und die Studierenden der Hochschule der bildenden Künste (HBK) Essen laden Künstlerinnen und Künstler ein, um mit ihnen über ihre künstlerische Arbeit, ihr Selbstverständnis als Künstler und den Alltag im Kunstbetrieb zu sprechen.

Den Auftakt am Mittwoch, 6. Dezember, um 19 Uhr, macht der Bildhauer Stephan Marienfeld im Gespräch mit der Studentin Carmen Rummenhöller, die ebenfalls Bildhauerei/ Plastik an der HBK Essen studiert. Der in Hattingen lebende Künstler ist gelernter Steinbildhauer und war Schüler und Assistent von Tony Cragg. Von ihm lernte er, so Marienfeld selbst, "den meisterlichen Umgang mit unterschiedlichsten Materialien".

Alle Termine der Künstlergespräche im Überblick:

Mittwoch, 6. Dezember - Stephan Marienfeld
im Gespräch mit Carmen Rummenhöller

Mittwoch, 17. Januar 2018 - Silke Albrecht
im Gespräch mit Alexandra Kirschsieper

Mittwoch, 7. Februar 2018 - Freya Hattenberger
im Gespräch mit Ruth Herberhold

Beginn: jeweils um 19 Uhr
Ort: Hörsaal der HBK Essen
Öffentliche Veranstaltung. Der Eintritt ist frei.

Die drei Künstlergespräche sind Teil einer regelmäßigen Veranstaltungsreihe an der HBK Essen, die von Studierenden und Dozentinnen und Dozenten gemeinsam gestaltet wird.

Informationen zu den Künstlerinnen und Künstlern:

Stephan Marienfeld, geboren 1966 in Hattingen, war lange Jahre Schüler und Assistent von Tony Cragg. Vom ihm lernte er, so Marienfeld selbst, "den meisterlichen Umgang mit unterschiedlichsten Materialien". Auch Marienfelds bildhauerische Arbeit umfasst eine große Bandbreite an Materialien, die von Bronze, Aluminium und Edelstahl bis zu Beton, Kupfer und Polyester reichen. Die vielfältigen Formen der Werke erscheinen abstrakt und erinnern zugleich an vertraute Körper, deren Volumen Praktiken der De-Formation - Schnüren, Drücken, Schneiden – unterworfen wurden.

Die 1986 in Soest geborene Malerin Silke Albrecht studierte an der Kunstakademie Münster, später an der Kunstakademie Düsseldorf, wo sie Meisterschülerin bei Andreas Gursky war. In ihren großformatigen, abstrakten Bildern verbindet sie Collageelemente wie Lochgitter, Plexiglasplatten oder Fotografien mit einer spezifischen Maltechnik, der Schüttung, die fließende Farbflächen entstehen lässt. Zu den Charakteristika dieser Malerei gehören eine große, bisweilen explosiv anmutende Dynamik und der suggestive Schein von technischen Bildwelten.

Die Performance- und Medienkünstlerin Freya Hattenberger wurde 1978 in Offenbach geboren und lebt heute in Köln, wo sie 2006 ihr Studium an der Kunsthochschule für Medien abgeschlossen hat. Zentrales Thema ihrer Werke ist der Körper und seine Beziehung zum physischen wie sozialen Raum. In den von der Kamera aufgezeichneten Performances agiert Hattenberger mit minimalistischen Gesten in einfachen Settings. Aus vertrauten Materialien und sich wiederholenden Handlungen lässt sie absonderliche Situationen entstehen, die Fragen nach den Verhaltensmustern der Geschlechter und gesellschaftlichen Handlungszwängen provozieren.

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