Oberbürgermeister Thomas Kufen verabschiedet Kulturdezernent Andreas Bomheuer (links) in den Ruhestand. Oberbürgermeister Thomas Kufen verabschiedet Kulturdezernent Andreas Bomheuer (links) in den Ruhestand. Foto: Peter Prengel

Verabschiedung von Kulturdezernent Andreas Bomheuer (2.v.l.) in der Essener Lichtburg. Verabschiedung von Kulturdezernent Andreas Bomheuer (2.v.l.) in der Essener Lichtburg. Foto: Peter Prengel

Offizielle Verabschiedung von Andreas Bomheuer, Dezernent für Kultur und Sport der Stadt Essen

11.12.2017

Am Montag (11.12.) wurde der Geschäftsbereichsvorstand für Kultur und Sport der Stadt Essen, Andreas Bomheuer, in der Lichtburg Essen in den Ruhestand verabschiedet.

Andreas Bomheuer, Mitbegründer der Zeche Carl, Gründungsdirektor des Rock- und Popmuseums in Gronau, früherer Bonner Kulturamtschef sowie Sozial- und Kulturdezernent in Hattingen und ehemaliger Vorsitzender des Essener Kulturbeirates wurde 2009 ins Amt gewählt, als Essen gerade auf dem Weg zur Kulturhauptstadt 2010 war.

Die Überzeugung, dass Kultur, Sport und Integration allesamt zum Zusammenhalt der Gesellschaft und zur Entwicklung der Persönlichkeit eines jeden beitragen, prägte seine Amtszeit.

Im Kulturbereich galt sein Augenmerk der Darstellung und Entwicklung der Stadt als Kulturlandschaft, der Überwindung der Grenzen zwischen sogenannter Freier und etablierter Kultur und der Förderung der kulturellen Bildung. Zudem war er wesentlicher Initiator des Kreativquartiers City Nord.Essen.
Auch der Essener Sport erlebte durch den Einsatz von Andreas Bomheuer spürbare Veränderungen. Der Masterplan Sport wurde weiter umgesetzt, Bäder und Kunstrasenplätze sowie Turnhallen fertiggestellt oder neu errichtet.

Der wichtige Bereich der Integration, der bis Mitte 2017 ebenfalls zum Geschäftsbereich Andreas Bomheuers gehörte, wurde über eine interfraktionelle Beratungskommission in das Regelsystem der gesamten Stadtverwaltung eingegliedert.

Andreas Bomheuer nimmt "Abschied von 30 Jahren Arbeit für diese Stadt, in die ich mein Herzblut gesteckt habe", so der scheidende Dezernent.

In der Tat habe Andreas Bomheuer vieles bewegt in Essen, blickte Oberbürgermeister Thomas Kufen in seiner Ansprache auf die letzten sieben Jahre zurück: "Eine besondere Herausforderung war zuletzt die Zuwanderung der Flüchtlinge ab dem Jahr 2015. Die Bereiche Kultur und Sport waren bis dahin nicht in dieser Form mit Fragen der Integration konfrontiert. Das gute Gelingen ist bis zum heutigen Tag auch dem Einsatz von Andreas Bomheuer zu verdanken. Lieber Andreas, im Namen der Stadt Essen danke ich Ihnen ganz herzlich für Ihre Arbeit in den letzten sieben Jahren. Für die Zukunft wünsche ich Ihnen Glück und Gesundheit und hoffe, dass Sie sich auch weiterhin unserer Stadt verbunden fühlen."

Offiziell scheidet Andreas Bomheuer zum 31.12.2017 aus.

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