Gesundheitsförderung bei Langzeitarbeitslosen

JobCenter Essen informiert mit Videoclip über unterschiedliche Maßnahmen

13.12.2017

Die Gesundheit von Arbeitssuchenden in den Blick zu nehmen und aktiv zu fördern, wird für Arbeitsvermittlerinnen und -vermittler immer wichtiger. Untersuchungen auf Bundesebene zeigen, dass ca. 35 Prozent aller Langzeitarbeitslosen gesundheitliche Einschränkungen sowohl psychischer als auch körperlicher Art aufweisen. Das JobCenter Essen hat die Zusammenhänge von Arbeitslosigkeit und Gesundheit früh erkannt und unterstützt auch von der kommunalen Gesundheitskonferenz ein umfassendes Netz zur Gesundheitsförderung seiner Kundinnen und Kunden aufgebaut.

Mit seiner Angebotsstruktur nimmt das JobCenter Essen bundesweit eine führende Position ein. 2015 wurde es zusammen mit Partnern aus dem Essener Gesundheitswesen für das Projekt "Arbeitslosigkeit und Gesundheit" mit dem Gesundheitspreis Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet.

Um seine Kundinnen und Kunden über die Angebote der "Gesundheitswelt" zu informieren und ihnen Hemmungen vor der Teilnahme an den in allen Bereichen freiwilligen Angeboten zu nehmen, hat das JobCenter jetzt einen Videofilm produziert.

Am Beispiel eines fiktiven Kunden werden die Stationen der Gesundheitsförderung gezeigt: Speziell geschulte Vermittlungsfachkräfte arbeiten eng mit Sozialmedizinern und Psychologen zusammen. Mit der Kundin oder dem Kunden wird in der Folge ein kombinierter Gesundheits- und Arbeitsmarktfahrplan erstellt. Angebote wie Ernährungskurse oder Rückentrainings ergänzen das Programm. Fachleute, die der Kunde auch tatsächlich im Rahmen der Gesundheitsförderung im JobCenter trifft, kommen im Film zu Wort. Der Film zeigt auch Bilder von dem sehr erfolgreichen Gesundheitstag, den das JobCenter Essen zusammen mit Partnern im August im Grugapark für rund 10.000 seiner Kundinnen und Kunden veranstaltete.

Der rund fünfminütige Clip entstand in Zusammenarbeit mit dem Essener Videoproduzenten Tim Lota. Der Film ist unter www.essen.de/arbeitundgesundheit auf den Internetseiten des JobCenters Essen zu sehen und auch unter YouTube abrufbar.

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